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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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der Schwelle seiner Wohnung erwartete, und ihrer Rosse Häupterwendend,,ritten sie in einem langsamen Pas;, von ihrer Diener-schaft gefolgt; nach dem nördlichen Eingang der Verschanznngen.

Ans dieser kleinen Strecke lies; sich unter ihnen kein Ton ver-nehmen; ein leichter Ausruf entfuhr aber der jüngern Dame, alsder indianische Läufer unerwartet an ihr vvrüberglitt und vorihnen ans der Heerstraße dahin eilte. Obgleich diese plötzlicheund überraschende Erscheinung des Indianers der andern keinenLaut entlockte, so öffnete doch ihr Schleier seine Falten und ver-rieth einen unbeschreiblichen Blick des Mitleids, der Verwunderungund des Entsetzens, während ihr schwarzes Auge den leichten Bewe-gungen des Wilden folgte. Die Locken dieser Lady waren glänzendschwarz, gleich dem Gefieder des Raben. Ihre Gesichtsfarbe war nichtbraun, sondern eher in die Farbe des reichlichen Blutes getaucht,das seine Gränzen zu durchbrechen drohte. Und doch war hiernichts Unedles, kein Mangel an Schattirnng in einem Gesichte, dasungemein regelmäßig, würdevoll und ausnehmend schön genanntwerden konnte. Sie lächelte, als bemitleidete sie ihre eigene au-genblickliche Vergeßlichkeit und entdeckte dabei eine Reihe Zähne,die das reinste Elfenbein beschämt haben würden, woraus sie, ihrenSchleier wieder zurecht bringend, ihr Gesicht vorwärts beugte, undstillschweigend dahinritt, wie Jemand, dessen Gedanken von derihn umgebenden Scene abgezogen sind.

Zweites Kapitel.

Sola, sola, ft', sa, ft>, sola!Shakespeare.

die eine der liebenswürdigen Damen, mit denen wirunsere Leser flüchtig bekannt gemacht, so in Gedanken vertieft war,hatte sich die andere schnell von dem leichten Schrecken erholt, der