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Da rastloser Unternehmungsgeist die Franzosen bei Verfolgungihrer Erobernngspläne selbst in die entfernten, fast nnzngänsslichenSchluchten des Alleghanygcbirges führte, so läßt sich leicht den-ken, das; ihr zum Sprichwort gewordener Scharfsinn die natürlichenVortheile der so eben beschriebenen Landstrecke nichtübcrsehen konnte.Sic wurde auch wirklich der blutige Schauplatz, ans dem diemeiste» Schlachten um die Herrschaft in den Kolonien geschlagenwurden. Forts wurden angelegt ans den verschiedenen Punkten,welche die Heerstraßen beherrschten: wurde» genommen und wie-der genommen, geschleift und wieder hergestcllt, so wie ein Siegüber feindliche Banner erfochten war. Während der Pflanzer sichvon den gefährlichen Pässen in die sichereren Gränzen der älterenNiederlassungen znrückzog, sah man Heere, stärker als jene, dieoft über die Throne der Mutterländer entschieden, in diese Wal-dungen sich vergraben, ans denen sie meist nur als Banden vonGerippen, von Sorgen abgemagert und durch Niederlagen ent-mnthigt, wieder znm Vorschein kamen.
Wenn auch die Künste des Friedens in diesen unglücklichenGegenden unbekannt waren, so wimmelten doch seine Wälder vonMenschen; die lichten Punkte und Thälcr ertönten von kriegerischerMusik, und das Echo ihrer Gebirge warf das Gelächter oder dasmnthwillige Geschrei manches ritterlichen, sorgenlosen Jünglingszurück, der in der vollen Kraft seines jungen Muthcs dahin eilte,um in die lange Nacht der Vergessenheit hinüber zu schlummern.
Ans diesem Schauplätze des Kampfes und des Blutvergießenstrugen sich die Begebnisse zu, welche wir zu schildern versuchen,und zwar im dritten Jahre des Kriegs, welchen England undFrankreich nm den Besitz eines Landes führten, das Keinem ansdie Dauer zu Theil werden sollte.
Die Unfähigkeit seiner Heerführer draußen und der unglücklicheMangel an Energie in seinen Berathnngen im Innern hatte Groß-britannien von der stolzen Höhe, ans die es die Talente und der
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