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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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blick, als er bei dem Fußpfade anlangte, kam eine Reitcrabthei-lung über eine kleine Anhöhe herunter, unsere Wanderer, ehe siesich's versahen, überholend. Es war zu spät, um zu entfliehen,und Birch, nachdem er die Bestaudtheile des Trupps überblickthatte, freute sich dieses Zusammentreffens, da es ihn wahrschein-lich von seinem unwillkommenen Begleiter erlöste. Es warenungefähr achtzehn bis zwanzig Mann in Dragoner-Armatur undUniform, obgleich weder ihr Aeußeres noch ihr Benehmen ansbesondere Mannszucht schließen ließ. An ihrer Spitze ritt ein beleibterMann in den mittleren Jahren, dessen Züge gerade so viel thie-rischen Muth nnd so wenig Vernunft ansdrückten, als für seineStellung erforderlich war. Er trug Offiziersuniform, aber eslag in seinem Anzug nnd in seinen Bewegungen nichts von derZierlichkeit und dem Anstande, welche sonst gewöhnlich die Außen-seite der brittischen Offiziere bildeten. Seine Glieder waren ge-drungen und nnbehilflich, und obgleich er fest und sicher im Sat-tel saß, so würde ihn doch die Art, wie er den Zügel hielt,dem Gelächter des schlechtesten Reiters der Virginier ausgesetzthaben. Der Krämer wurde, wie er erwartet hatte, sogleichvon dem Führer des Trupps mit einer Stimme angerufeu, diekeineswegs mehr zu Gunsten dieses Mannes sprach, als dessenAeußeres.

Heda, ihr Herren! wohin so schnell?" rief er.Hat euchWashington als Spionen heruntcrgeschickt?"

Ist, bin ein harmloser Hausirer," erwiederte Birch demüthig,und will hinunter gehen, um einen frische» Waarenvorrath ein-zuthun."

Und wie denkst du hinunter zu kommen, mein harmloserHausirer? Glaubst du, wir hätten die Forts der Königsbrückebesetzt, um den Ein- und Ausgang solcher hausirendeu Strolchezu decken?"

Ich habe hier einen Paß, der mir, glaube ich, durchhelfen