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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
408
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Heinrich wandte sich »in, zeigte ans die in Thränen versun-kene Gruppe, und fuhr fort:

Sei der Sohn dieses alten Mannes; sei ihm eine Stiche inseiner Schwäche, und schütze ihn gegen jede Schmach, welche ihmaus dem Brandmal, das ans mir haftet, erwachsen könnte. Erhat nicht viele Freunde unter den Gewalthabern dieses Landes;laß ihn wenigstens deinen einflußreichen Namen darunter zählen."

Es sei."

«Und dieses unschuldige, hilflose Geschöpf," fuhr Heinrich fort,indem er aus Sara deutete, welche in stumpfer Thcilnahmlosigkeitda saßich hoffte, Gelegenheit zu finden, Rache für ihr Elendzu nehmen;" die Glut tiefer Bewegung überflog seine Zügeaber solche Gedanken sind vom Nebel ich fühle, daß ich keinRecht mehr dazu habe. Unter deiner Obhut, Peyton, wird sieSchutz und Mitgefühl finden."

Sie soll es," flüsterte Dunwvodie.

Diese gute Tante hatte bereits Ansprüche an dich, ich unter-lasse es daher, sie dir zu empfehlen! aber hier," er nahm Fran-ziska bei der Hand, und betrachtete ihr Antlitz voll zärtlicherLiebehier ist die auserlesenste Gabe von Allem. Nimm siean dein Herz und halte sie so thener, als es ihre Tugend undUnschuld verdient."

Der Major streckte hastig die Hand ans, um das köstliche Gutzu empfangen; aber Franziska schrak bei seiner Berührung zurück,und verbarg ihr Gesicht an der Brust der Tante.

Nein, nein, nein," flüsterte sieNiemand kann je einenWerth für mich haben, der zu meines Bruders Untergänge dieHand bot."

Heinrich blickte noch eine Weile voll zärtlichen Mitleids aufsie, ehe er ein Gespräch wieder aufnahm, das ihm, wie Alle fühl-ten, so recht aus der Seele ging.

Ich war also im Jrrthnm. Ich glaubte, Peyton, daß dein