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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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377
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wiederkehrenden Vernunft zu erkennen glaubten, aber der unaus-sprechliche Schmerzensausdruck, welcher solche vorübergehende Licht-blicke begleitete, drang ihnen dann wieder den trostlosen Wunschauf, es mochte ihr für immer das Erwachen zu einem vernichten-den Bewußtsein erspart bleiben. Die Reisenden brachten den Tagziemlich schweigsam hin, und fanden für die Nacht in einigenBauernhäusern ein Unterkommen.

Am andern Morgen trennte sich der Zug. Die Verwundetenschlugen den Weg nach dem Strome ein, um sich bei Peekskillüberschiffen und nach den Spitälern der im Hochland befindlichenArmee transportiren zu lasse»; Singleton wurde in seiner Sänftenach dem Quartiere seines Vaters gebracht, um daselbst seine Ge-nesung abzuwarte»; und Herrn WhartonsKutsche, von einem Wa-gen begleitet, auf welchem sich die Haushälterin nebst dem geret-teten, leicht transportabeln Mobiliar befand, fuhr nach dem Orte,wo Heinrich Wharton gefangen saß und der Ankunft der Seinigenentgegen sah, um vor das Kriegsgericht gestellt werden zu können.

Die Gegend zwischen dem Hudson und dem Lvng-Jsland-Snndbesteht in den ersten vierzig Meilen, von dem Znsammentrcten die-ser Gewässer an gerechnet, aus einer fortlaufenden Reihe von Hü-geln und Thälern. Dann wird das den Sund begränzende Landweniger abgerissen, und gewinnt allmählig einen milderen Charak-ter, bis es endlich in die lieblichen Ebenen und Wiesengründe vonConnecticut übergeht. Je mehr man sich aber dem Hudson nähert,desto rauher wird der Anblick, bis man endlich ans das furcht-bare Bollwerk der Hochlande trifft. Hier nun hörte der neutraleGrund ans. Die königliche Armee hielt die zwei Punkte des Landesbesetzt, welche den südlichen Eingang des Stromes in's Gebirgebeherrschten, während alle übrigen Pässe in den Händen der Ame-rikaner waren.

Wir haben bereits mitgetheilt, daß die Vorposten der Ameri-kaner bisweilen weit vorgeschoben waren, und daß das Dörfchen