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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
375
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Diese Mittheilung beachte eine gänzliche Veränderung in denVorkehrungen zu Stande. Da der Grund zu Jsabellcns Weiter-schaffung durch die Abwesenheit des Vaters wegfiel, so fugte sichSingleton, wiewohl ungerne, in die alsbaldige Beerdigung seinerSchwester. Man wählte hierzu ein einsames, amnuthiges Plätz-chen in der Nähe der Felsen, und traf die weiteren Anstalten,wie sie eben von Zeit und Ort gestattet wurden. Mit dem Lei-chenbegängnisse vereinigten sich noch mehrere neugierige oder theil-nehmende Nachbarn, und Miß Peyton nebst Franziska weintenaufrichtige Thränen an ihrem Grabe. Die kirchlichen Ceremonienwurden von demselben Geistlichen verwaltet, der vor Kurzem eine,von dieser so sehr verschiedene Amtshandlung zu verrichten imBegriffe stand, und Lawton senkte das Haupt und fuhr mit derHand über die Angen, als die Worte gesprochen wurden, welchedas Fallen der ersten Erdscholle begleiteten.

Die Mittheilung ans Dnnwoodie's Brief gab den Whartonswieder neues Leben, und Cäsar wurde mit seinen Pferden nocheinmal in Anspruch genommen. Das gerettete Eigcnthum nahmein zuverlässiger Nachbar in Verwahrung, und nun setzte sich dieFamilie mit der fortwährend besinnungslosen Sara unter demGeleite von vier Dragonern und mit allen amerikanischen Ver-wundeten in Bewegung. Unmittelbar darnach brach auch derenglische Geistliche mit seinen Landsleuten ans, die nach dem Flußgebracht wurden, wo ein Fahrzeug zu ihrer Ausnahme bereit lag.Lawton sah Alle mit Freuden ziehen, und sobald Letztere ihm ansdem Gesicht waren, ließ er in's Horn stoßen. In einem Augen-blicke war Alles in Bewegung. Die Mähre der Frau Flanaganwurde wieder in den Karren gespannt; Doktor Sitgreaves' un-förmliche Gestalt paradirte ans dem Rücken eines Pferdes, und derRittmeister saß im Sattel, sich höchlich über seine endliche Erlösungfreuend.

Nun erscholl das Signal zum Abmarsch. Lawton warf noch