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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Sie hatten leicht ans der Scylla in die Charybdis fallen können,denn in diesen Wäldern nnd Felsen sind die Feinde verborge»,welche Sie zu fürchten haben."

Die Wilden?" schrie der Mann Gottes, nnd eilte instinkt-artig dem Rittmeister vorans.

Etwas Schlimmeres, als die Wilden Menschen, welcheunter dem Deckmantel des Patriotismus das Land mit ihrenRaubzügen heimsuchen, deren Gier unersättlich ist, und derenGrausamkeit sogar den Scharfsinn der Indianer überbietct Kerle,deren Lippen von Freiheit und Gleichheit tönen, indes; ihre Herzenvon Habsucht und Galle überfließen Menschen, die unter demNamen der Schinder bekannt sind."

Ich habe bei der Armee von ihnen sprechen hören," sagte derentsetzte Geistliche,nnd habe sie für die Ureingeborenen gehalten."

Sie thaten de» Wilden unrecht."

Beide waren nun bei dem Posten des Sergeanten Hollisterangelangt, der mit Verwunderung in dem Gefangenen seines Ritt-meisters einen friedlichen Diener des Wortes erkannte. AnfLaw-tons Befehl gingen nun die Dragoner alsbald an's Werk, diewerthvolleren Gegenstände in Sicherheit zu bringen nnd fortzu-schaffen, indes; der Kapitän mit seinem ehrwürdigen Gesellschafter,welcher mit einem muthigen Pferde versehen wurde, nach denQuartieren der Mannschaft znrückkehrte.

Da nach Singlctons Wunsche die irdischen Ucberreste seinerSchwester nach dem Posten gebracht werden sollten, welchen ihrVater kommandirte, so traf mau zeitig die für diesen Zweck ge-eigneten Vorkehrungen. Die verwundeten Engländer wurden derAufsicht des Kaplans übergeben, und gegen Mittag sah Lawtonalle Zurüstnngen so weit beendet, das; er sich mit seiner kleinenMannschaft nach einigen Stunden wahrscheinlich im alleinigen nndungestörten Besitze der Kreuzwege befinden mochte.

Während er so in verdrießlichem Schweigen am Thorwege