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„Ha! der Spion!" rief er. „Beim Himmel, du umkreisestmich wie ein Gespenst."
„Kapitän Lawton," sagte Birch, indem er sich erschöpft anden Zaun lehnte, nach welchem sie sich vor der Hitze zurückge-zogen hatten, „ich bin wieder in Ihrer Gewalt, denn ich kannjetzt weder fliehen, »och Widerstand leisten."
„Die Sache Amcrika's ist mir thenrer, als mein Leben," sagteLawton, „aber es kann von seinen Kindern nicht verlangen, daßsie Ehre und Dankbarkeit vergessen sollen. „Fliehe, unglücklicherMann, fliehe, so lang du noch nicht bemerkt wirst, oder es stehtnicht mehr in meiner Macht, dich zu retten."
„Gott schütze Sie und gebe Ihnen Sieg gegen Ihre Feinde,"sagte Birch, und ergriff die Hand des Dragoners mit einer Eisen-kraft, welche seine hagere Gestalt nicht vermnthen ließ.
„Halt!" sagte Lawton; „nur noch ein Wort — bist du wirk-lich, was du scheinst? — Konntest du — bist du —"
„Ein englischer Spion," unterbrach ihn Birch, und suchte mitabgewandtem Gesichte seine Hand lvsznmachcn.
„So geh', Elender," sagte der Reiterführer, und ließ seineHand fahren. „Entweder Geiz oder Verblendung hat eine edleSeele zu Grunde gerichtet."
Die Flammen des brennenden Hauses beleuchteten die Gegendweithin, und die letzten Worte waren kaum Lawtons Lippen ent-fallen , als er bereits die hagere Gestalt des Krämers über denerhellten Raum hingleitcn und in das jenseitige Dunkel tauchen sah.
Das Auge des Dragoners ruhte einen Augenblick auf derStelle, wo der geheimnißvolle Mann verschwunden war, dannkehrte er sich zu der bewußtlos daliegenden Sara, hob sie aufden Arm und trug sic wie ein schlafendes Kind fort, um sic derObhut der Ihrigen zu übergeben.