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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Thüre stand, so prallte er nach der Richtung des Schwarzen zu-rück, da die militärische Taktik ihn wohl die Vortheile einerKräste-Coneentration kennen gelehrt hatte. Betty allein hielt beiihrem Tische Stand. Sic füllte den Krug auf's Nene mit demStoffe, der bei de» Soldaten unter dem Namen t'liaüe -log (Hnnde-würger) bekannt war, und hielt ihn dem Hansirer entgegen. Zu-gleich richtete sie die schon seit einiger Zeit vor Liebe und Brannt-wein schwimmenden Augen auf den Krämer und ries ihm gut-müthig zu:

Meiner Treu, Ihr seid willkommen, Herr Hansirer, oder HerrBirch, oder Herr Beelzebub, oder wie Ihr sonst heißen mögt. Je-denfalls seid Ihr ein ehrlicher Teufel, und ich hoffe, daß Euchmeine Röcke gute Dienste geleistet haben. Kommt her, Bester,und schürt mir das Feuer; Sergeant Hollister wird Euch nichtszu Leide thun, denn er fürchtet, Ihr könntet's ihm später cinträn-kc» ist's nicht so, mein liebes Wachtmeisterchen?"

Weiche von mir, Satan!" schrie der Veteran, und drücktesich noch näher an Cäsar, wobei er abwechselnd bald das eineund bald das andere Bein in die Höhe hob, je nachdem geradeeines besonders pon der Hitze gesengt wurde.Fahre ab imFrieden! Hier ist Niemand, der dir dienen will, und deine Be-mühungen um das Weib sind vergeblich, denn die zärtliche Handder Gnade wird sic gegen deine Kralle» schützen." Die Stimmedes Sergeanten versagte, aber seine Lippen fuhren fort, sich zubewegen, und ließen nur hi» und wieder die abgebrochenen Worteeiner Gebetformel vernehmen.

Das Gehirn der Waschfrau war in einem so wirren Zustande,daß sie nicht ganz begreifen konnte, was ihr Verehrer meinte.Plötzlich aber fuhr ihr ein neuer Gedanke durch den Kopf, welchersie in Worte ansbrechcn ließ.

Geht es irgend Jemanden etwas an, wenn mich der Mannsucht, he? Bin ich nicht eine ehrsame Wittwc und mein eigener