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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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dem rechten Wege, denn wenn des Teufels Gehilfen in der Graf-schaft West-Chester los sind, so darf man sic nirgend anders, alsunter den Schindern suchen."

Fran Flanagan, ich meine wirkliche Geister des Abgrunds,die Fleisch angenommen haben. Der Böse wußte, das; man denHausirer Dirch am allerehestcn anfgrcifen werde, und so nahm erdessen Gestalt an, um in Eure Kammer zu kommen."

Und was sollte denn der Teufel oon mir wollen?" schrieBetry entrüstet;gibt es nicht bereits Teufel genug im Corps,ohne daß einer aus der bodenlosen Hölle zu kommen brauchte,um eine arme Wittfran zu erschrecken?"

Es wurde ihm nur um Eures Seelenheils willen gestattet,zu kommen. Ihr wißt, er verschwand in Eurer Gestalt durchdie Thürc, und das ist ein Vorbild Eures künftigen Schicksals,wenn Ihr Euren Lebenswandel nicht bessert. O, ich habe eswohl gesehen, wie er zitterte, als ich ihm die Bibel gab. GlaubtIhr, liebe Betty, irgend ei» Christenmensch würde ans dieseWeise in das heilige Buch geschrieben haben, wenn er nicht allen-falls Gebnrts- und Todesfälle, oder ähnliche wichtige Hansvor-sallcnheiten einzntragen gehabt hätte?"

So sehr die Waschfrau von der Zartheit in dem Benehmenihres Verehrers erbaut war, so argen Anstoß erregte bei ihr seineVermnthnng. Sie zügelte jedoch den Ausbruch ihres Unwillens,und erwiederte mit der Zungengelänfigkeit ihrer Landsleute:

Und hätte mir wohl der Teufel die Kleider bezahlt, he?ja und noch obendrein über den Werth bezahlt?"

Ohne Zweifel ist das Geld falsch," sagte der Sergeant, deneine solche augenscheinliche Ehrlichkeit von Seiten eines Wesens,welches bei ihm in so schlechtem Gerüche stand, ein wenig inVerwirrung brachte.Auch mich hat er mit blinkendem Goldein Versuchung geführt, aber der Herr gab mir Kraft, Widerstandzu leisten."