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„Ja, und 's ist dazu ei» schöner Sofd, mein ehrcnwertherHerr — fünfzig Guineen, fast so viel, als diese deine Vogelscheuche da in Gold wiegt."
„Hier," sagte Katy schnell, „hier sind fünfzehn Guineen —und diese Kommoden, dieses Bett, cs ist aste meine Habe. Wennihr Harvey »nr eine Stunde Vorsprung lassen wollt, so soll cseuch gehören."
„Eine Stunde?" sagte der Schinder, die Zähne fletschend undgierige Blicke ans das Geld werfend.
„Nur eine einzige Stunde; da — da habt ihr das Geld!"
„Halt!" rief Harvey, — „traue diesen Böscwichten nicht!"
„Sie kann trauen, wem sie will," versetzte der Schinder mitboshaftem Lachen. „Das Geld ist in gute» Hände», und dir,Meister Harvey, wollen wir die Unverschämtheit um der fünfzigGuineen willen hingehen lassen, die man uns für die Auslieferungeines solchen Galgenvogels anszahlen wird."
„Nun, so geht," sagte der Hauslrer stolz; „bringt mich znMajor Dnnwoodie; er wird wenigstens menschlich sein, wenn erauch streng ist."
„Ich kann etwas Besseres thun, als in einer so säubern Ge-sellschaft so weit zu gehen. Dieser Major Dnnwoodie hat schoneinen oder zwei Tories laufen lassen; aber Kapitän Lawtvns Zugist eine halbe Meile näher einguartirt, und des Rittmeisters Em-pfangschein wird uns unsere Belohnung so gut sichern, als derdes Majors. Wie behagt dir der Gedanke, diese» Abend mitKapitän Lawtvn deine Suppe zn essen, Meister Virch?"
„Gebt mir mein Geld, oder setzt Harvey in Freiheit," schriedie Haushälterin empört.
„Die Bestechung ist zu gering, gute Frau, wenn nicht vielleichtnoch Geld in diesem Bette verborgen ist! —" er stach dabei mit demBajonct in das Bettzeug und machte sich das schadenfrohe Vergnügen,es zu zerreißen und den Inhalt desselben in dem Zimmer ausznstrencn.