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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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die Sklaven seiner Unterthanen befreien, wenn es ihm gelingen sollte,die ncnen Staaten zn unterjochen oder will er etwa die Weißenzn derselben Knechtschaft verdammen, welche er so lange bei denSchwarzen rnhig mit angesehen hat? Es ist wahr, wir setzen denGebranch fort; aber dem Nebel läßt sich »nr allmählig abhelfen,wenn man »ichr dafür ei» größeres schaffen will. Doch wird ohneZweifel seiner Zeit einmal die Freilassung der Sklaven erfolgen,und diese schönen Gegenden werden glücklich sein, ohne daß eineinziges Ebenbild des Schöpfers sich in einem Zustande befindet,welches ihn unfähig macht, über die Güte dieses Schöpfers znurtheilcn."

Der Leser erinnere sich, daß Sitgreaves vor vierzig Jahrensprach, und Wellmerc also nicht im Stande war, dieser propheti-schen Behauptung zn widersprechen.

Als der Engländer fand, daß sich der Gegenstand immer mehrverwickle, zog er sich nach dem Zimmer zurück, wo sich die Damenversammelt harten. Er setzte sich zn Sara und unterhielt sichhier ans eine angenehmere Weise, indem er Gcschichtchcn ans demmodernen Leben der Hauptstadt erzählte, und tausend kleine Anek-doten ans der Zeit ihrer frühere» Bekanntschaft in Erinnerungbrachte. Miß Peytvn hörte, während sie den Theetisch beschickte,mit Vergnüge» zn, und Sara beugte oft das Antlitz auf ihrNähzeug nieder, wenn ihre Wangen unter den Schmcichelredenihres Gefährten erglühten.

Das mitgetheilte Gespräch bewirkte einen völligen Waffenstill-stand zwischen dem Wundarzt und seinem Kameraden, und nachdemersterer noch einen Besuch bei Singleton gemacht hatte, verab-schiedeten sie sich von den Damen, und bestiegen ihre Pferde, derEine, um die Verwundeten im Lager zn besuchen, der Andere, nurwieder zn seinem Zuge zu stoßen. Beide wurden aber an demHofthore durch ein Ereigniß angehalten, welches wir in demnächsten Kapitel mittheilen wollen.