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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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in dem früheren Zustande befand, nahm er bedächtig seinen Sitzwieder ein, setzte die Perücke auf und fragte mit einer Kürze,welche dem Lieutenant Maso» Ehre gemacht haben würde:

Hatte sie ein Franenkleid an, Georg?"

Ick sah nichts, als ihre himmlischen Augen ihr blühendesAntlitz, ihren majestätischen Schritt ihre Anmnth," erwiederteder junge Mann mit mehr Feuer, als der Arzt mit seiner ge-schwächten Constitution für verträglich hielt. Er legte daher dieHand ans den Mund des Sprechenden, um dem Fluß seiner RedeEinhalt zn thnn, indem er selbst fortfnhr:

Es muß Miß Jeanette Pepton gewesen sein, eine Damevon herrlichen Eigenschaften, mit hem mit einer Art vonGang, wie Sie ihn beschrieben haben ein sehr einnehmendesAuge; und was ihr blühendes Antlitz betrifft, so darf ich sagen,daß die Pflichten der Menschenliebe ihr Gesicht so lieblich färbenkönne», als die Rosen ans den Wangen ihrer jugendlicherenNichten."

Nichten? Hat sie denn Nichten? Der Engel, welchen ichsah, kann wohl eine Tochter, Schwester oder Nichte, aber nim-mermehr eine Tante sein."

Still, Georg, still! Das Sprechen hat Ihren Puls wiederin Aufruhr gebracht. Sie müssen sich ruhig verhalten und sichans die Ankunft Ihrer Schwester vorbereiten, welche in einerStunde hier sein wird."

Was? Jsabella? Und wer hat nach ihr geschickt?"

Der Major."

Aufmerksamer Dnnwoodie!" flüsterte der erschöpfte Jüngling,und sank wieder ans das Kissen zurück, ans welchem er, nach demBefehle seines ärztlichen Beistandes, ruhig liegen blieb.

Auch Kapitän Lawton war bei seinem ersten Morgenbesnchvon allen Gliedern der Familie mit vielen höflichen Fragen über-fein Befinden empfangen worden; für dieBcquemlichkcit des englischen