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betrieb, aufmerksam beobachteten, kamen auf die Vermnthnng, daßdie Aufhäufung von Gold sein einziger Lebenszweck sei. Mansah ihn oft fast brechend unter seiner Last in der Nähe der Hoch-lande, und dann wieder am Harlaemflnsse, wo er mit leichterenSchritten gegen Abend wanderte. Immer war jedoch sein Auf-tanchcn flüchtig und ungewiß. Was er in den Zwischenzeitentrieb, blieb jedem Auge oerborgcn. Auch verschwand er Monatelang gänzlich, ohne daß eine Spur seines Ziehens zn entdeckengewesen wäre.
Die Höhen von Harlaem waren von starken Trnppenabthei-lnngen beseht, das nördliche Ende der Insel Manhattan starrtevon den Bajonetten der englischen Vorposten, und doch gelang esdem Hansirer, unbemerkt »nd unangetastet dnrchznkommcn. Auchnäherte er sich häufig de» amerikanischen Linien, doch stets ineiner Weise, welche jeder Verfolgung Trotz bot. Manche in denSchlünden des Gebirgs ausgestellte Schildwache wußte von einerseltsamen Gestalt zn erzählen, welche man im Abendnebel hattedahinglcitcn sehen, und da diese Kunde auch zn den Ohren derOffiziere gelangte, so war der Krämer auch wirklich, wie bereitsmitgethcilt wurde, schon zweimal in die Hände der Amerikanergefallen. Das erste Mal entkam er kurz »ach seiner Gesangen-nehmnng dem Kapitän Lawton; das zweite Mal wurde er jedochznm Tode vcrnrtheilt. Als man aber an dem zn seiner Hinrichtungbestimmten Morgen den Käfig öffnete, war der Vogel ansgefiogen.Diese außerordentliche Flucht war ans dem Gewahrsam eines derLicblingsoffiziere Washingtons, dabei der ausgesuchtesten Schildwa-chen, welche man für würdig gehalten hätte, die Person des Ober-befehlshabers selbst zu hüten, bewerkstelligt worden. An Bestechungund Verrath lies; sich bei solchen geachteten Männern nicht denken,und bald gewann bei dem gemeinen Soldaten der Glaube Ein-gang, daß der Haich'rer einen Bund mit dem Teufel habe. Katyverwarf jedoch diese Annahme immer mit Unwillen, denn nach