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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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den Bericht des Wundarztes über seinen jungen Patienten ange-hört hattemit der Hoffnung schmeicheln, daß er wieder gene-sen wird?"

Gewiß, Madame," erwiederte der Doktor, indem er sich be-mühte, ans Achtung gegen die Damen seine Perücke zurecht zusehen;gewiß, wenn ihm die erforderliche Pflege und Wartungzn Theil wird."

Hieran soll es ihm nicht fehlen," sagte die Jungfrau mild.Alles, was wir haben, steht ihm zn Gebot, und Major Dnn-woodie hat einen Expressen nach seiner Schwester abgesendet."

Seiner Schwester?" wiederholte der Praktiker, mit einembesonders bedeutungsvollen Blicke.Nun, wenn der Major nachihr geschickt hat, so wird sie wohl kommen."

Man sollte glauben, die Gefahr ihres Bruders wäre ein zu-reichender Grund, um sie hieher zn bringen."

Ohne Zweifel, Madame," fuhr der Doktor lakonisch fort,verbeugte sich tief, und machte de» Damen Platz, so daß sie Vor-beigehen konnten. Die Worte und das Benehmen dieses Mannesgingen bei der jünger» Schwester nicht verloren, da in ihrerGegenwart Dnnwoodie's Name nie unbeachtet erwähnt werdenkonnte.

Mein Herr," rief Doktor Sitgreaves, indem er sich bei sei-nem Eintritt an den einzigen im Zimmer befindlichen Scharlach-rock wandteman hat mir mitgctheilt, daß Sie meiner Hilfebedürfen. Gott gebe, daß Sie nicht mit dem Kapitän Lawtonin Berührung gekommen sind, denn in diesem Falle möchte csmit meinen Dienstleistungen wohl zn spät sein."

Da muß ein Mißverständlich obwalten, mein Herr " sagteWellmere stolz.Major Dunwoodie sollte mir einen Wundarztschicken und nicht ein altes Weib."

Es ist Doktor Sitgreaves," sagte Heinrich Wharton rasch,obgleich er nur mit Mühe das Lachen unterdrücken konnte.Der