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Lieblingsgnartier der Reiterei, und die leichte» Truppen der ameri-kanischen Armee »lachten hier oft während ihrer Ausflüge in dasuntere Land Halt. Dnnwoodie hatte zuerst die Vortheile, welcheder Ort darbet, entdeckt, und da er in der Grafschaft bleibenmußte, bis er ans den Hochlanden weitere Befehle erhielt, so ließsich nicht erwarten, daß er in dem gegenwärtigen Falle diesen Playübersehen hätte. Die Truppen erhielten die Weisung, sich hieherznrückznziehen und ihre Verwundeten mitznnchmen, indes; anderemit der traurigen Pflicht, die Todten zu beerdigen, beschäftigtwaren. Während der junge Krieger diese Vorkehrungen traf, botsich ihm ein neuer Gegenstand der Verlegenheit dar. Während erdas Schlachtfeld entlang ritt, traf er ans den Obriste» Wellmere,welcher in dumpfem Brüten über sein Mißgeschick da saß, unddarin nur hin und wieder durch die flüchtige Höflichkeit der ame-rikanischen Offiziere unterbrochen wurde. Die Besorgnisse umSinglcton hatten Dnnwvodie bisher seinen Gefangenen ganz ver-gessen lassen, und er näherte sich ihm nun mit Entschuldigungenüber diese Vernachlässigung. Der Engländer nahm die Höflichkeitkalt ans, und klagte über eine Beschädigung, welche er durcheinen zufälligen Sturz seines Pferdes erhalte» zu haben vorgab.Dnnwoodic, welcher gesehen hatte, wie er von seinen Leuten ohnebesondere Umstände »icdei geritten worden war, lächelte leicht undbot ihm den Beistand des Wundarztes an. Dieser konnte ihmnur in dem Landhause z» Thcil werden, und dahin schlugen nunBeide den Weg ein.
„Obrist Wellmere?" rief der junge Wharton bestürzt, als siein das Zimmer traten. „Ist also das Kricgsglück auch gegen Sieso grausam gewesen? — Doch Sie sind willkommen in dem Hausemeines Vaters, obgleich ich wünschen möchte, wir hätten IhrenBesuch günstigeren Umständen zu verdanken."
Herr Wharton empfing den neuen Gast mit der behutsamenVorsicht, welche seinem Charakter eigen war, und Dnnwoodie verließ