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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
119
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Uebcrraschnng erholt, als die Thüre aufging, und Kapitän Whar-ton, begleitet von ein paar Wegweiser», welchen der Schwarzefolgte, oor ihnen stand.

Heinrich mein Sohn, mein Sohn!" ries der erschrockeneVater, indem er, unfähig »om Stuhle anfznstehcn, ihm' die Armecntgegenstreckte;was muß ich sehen? Bist dn wieder gefangenund in Lebensgefahr?"

Das Glück hat diese Rebellen begünstigt," sagte der Jüng-ling mit erzwungenem Lächeln, und nahm jede seiner trostlosenSchwestern bei der Hand.Ick, habe ritterlich für meine Freiheitgekämpft, aber der arge Geist der Rebellion ist auch in ihre Pferdegefahren. Die Mähre, welche mich trug, führte mich, ich bekennecs, ganz gegen meinen Willen, gerade in den Mittelpunkt vonDnnwvodie's Truppen."

Und dn wurdest wieder gefangen?" fuhr der Vater fort, in-dem er einen furchtsamen Blick auf die bewaffneten Begleiterwarf, welche mit ihm in's Zimmer getreten waren.

Es ist so, lieber Vater. Dieser Herr Lawton, der so weitsieht, hatte mich im Augenblick wieder in seinen Klanen."

Warum Sie nicht ihn nehmen gefangen, Massa Harry," riesCäsar verdrießlich.

Das," sagte Wharton lächelnd,ist leichter gesagt, als ge-than, Meister Cäsar, zumal, da diese Herren (er blickte dabei ansdie Wegweiser) es für geeignet gehalten haben, mich des Gebrauchsmeines bessern Armes zu berauben."

Verwundet?" riefen beide Schwestern gleichzeitig.

Nur eine Schramme, die mich aber im entschiedensten Augen-blicke wehrlos machte," fuhr der Bruder beruhigend fort, indemer zugleich das beschädigte Glied ansstreckte, um die Wahrheitseiner Worte zu bekräftigen. Cäfar warf einen Blick des bitterstenUnwillens ans die irregulären Soldaten, welche nach seiner Mei-nung Thcil an dieser That hatten, und verließ das Zimmer.