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„Gefahr ist ein Wort, das dem Soldaten nicht ziemt," fahrder brittische Befehlshaber mit einem höhnischen Lächeln fort.
„Und eines, welches das sechzigste Regiment so wenig schent,als irgend ein anderes Corps im Dienste des Königs," rief Hein-rich Whartvn heftig. „Geben Sie mir Befehl zum Angriff, undlassen Sie unsere Thaten sprechen."
„Nun erkenne ich wieder meinen jungen Freund," sagte Well-mere besänftigend. „Wenn Sic uns übrigens vor dem Beginnedes Kampfes etwas mitzntheilen haben, was uns bei dem Angriffin irgend einer Weise nützlich werden könnte, so wollen wir csanhören. Sie kennen die Stärke der Rebellen. Sind vielleicht»och einige im Hinterhalt?"
„Ja," erwiederte der junge Mann, noch immer über des An-dern Hohn entrüstet; „am Rande dieses Waldes, rechts von Ih-nen, liegt eine kleine Abtheilnng Fußvolk; die Reiter sind sämmt-lich vor Ihnen."
„Sie sollen mir nicht lange bleiben," ries Wellmerc, indemer sich an die paar Offiziere in seiner Nähe wandte. „MeineHerren, wir wollen in Masse über den Strom setzen, und »nsin der jenseitigen Ebene ansstellen, sonst sind wir nicht imStande, diese tapferen Zankee's in den Bereich unserer Musketenzu locken. Kapitän Wharton, ich nehme Ihren Beistand als Ad-jutant in Anspruch."
Der Jüngling schüttelte mißbilligend den Kopf zu einer Be-wegung, welche sein gesunder Verstand als vorschnell mißbilligte,schickte sich jedoch munter an, in dem bevorstehenden Kampfe seinePflicht zu thnn.l
Während dieser Unterredung, welche in geringer Entfernungvon den brittischen Reihen und Angesichts der ganzen amerikani-schen Reiterei abgehalten wurde, hatte Dunwoodie seine zerstreutenTruppen wieder gesammelt, die wenigen Gefangenen in Sicherheitgebracht, und sich ans das Feld zurückgezogen, wo seine Leute bei