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thnm und Personen viel zn leiden, denn die Zerstreuung einesCorps Kühjnnge» war nur die Verbreitung eines Uebels.
Es läßt sich nicht erwarten, daß bei einem in solcher Nähespielenden Auftritt die Einwohner des Landhauses ohne Antheilan dem Ansgang desselben blieben. In der That waren dabei dieGefühle Aller, von der Küche bis z»m Besuchszimmer, in der ge-spanntesten Erregung. Angst und Schrecken hatten die Damenverhindert, länger Zuschauerinnen zn bleiben: sic suhlten aberdeßhalb nicht weniger. Franziska verharrte in der oben berühr-ten Lage, und sandte glühende, nnznsammenhängende Gebete fürdas Wohl ihrer Landsleute znm Himmel, obgleich in dem Inner-sten ihrer Seele statt ihres Volkes das anmuthige Bild PeytonDnnwoodic's stand. Ihre Tante und Schwester waren wenigeransschließend in ihren Gebeten, aber Sara begann, als dieSchrecken des Krieges ihren Sinnen näher traten, weniger Freudean dem gehofften Siege zn fühlen.
Die Bewohner von Herrn Whartons Küche bestanden ans vierPersonen — nämlich ans Cäsar, seinem Weibe, seiner Enkelin,einem glänzend schwarzen Mädchen von zwanzig Jahren, unddem bereits genannten Knaben. Die Schwarzen bildeten den Resteines Negerstammes, welcher von Whartons Vorfahren mütter-licher Seite, den Abkömmlingen der frühere» holländischen Kolo-nisten, den Gütern einverleibt worden war. Zeit, Ausartungund Tod hatten sie bis zu dieser kleinen Anzahl vermindert, undder Knabe, ein Weißer von Farbe, war von Miß Peyton demHaushalte beigcfügt worden, um sich seiner als eines Ansläufersbedienen zn können. Nachdem Cäsar die Vorsicht angewendethatte, sich hinter den Schirm einer Manerecke zn begebe», umgegen eine sich verirrende Kugel sicher zu sein, sah er mit Ver-gnügen dem Scharmüpel zn. Die Schildwache in der Vorhallestand nur wenige Fuß von ihm entfernt, und ging in den Geistder Jagd mit allem Feuer eines erprobten Schweißhundes ei».