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Die Unruhe des Hansirers nahm in einer Weise zu, von dersich kein Grund einsehen ließ, und sein Auge eilte immer wiedernach der Tiese des Thalcs zurück, als ob er von dieser Seite hereine Unterbrechung erwarte. Endlich erschien Casar mit dem edlenThicre, welches die Last des Reisenden anfnehmen sollte. DerKrämer hals dienstfertig die Gurte» anziehen, und den blauen Ucber-rock sammt dem Mantelsack an den Sattelriemen befestigen.
Als die nöthigen Vorbereitungen getroffen waren, schickte sichHarper an, Abschied zu nehmen. Gegen Sara und die Tante warsein Kompliment ungezwungen und freundlich: als er aber zu Fran-ziska kam, hielt er einen Augenblick inne, und sein Gesicht gewannden Ausdruck eines mehr als gewöhnlichen Wohlwollens. SeineAugen wiederholten den Segenswunsch, welchen früher seine Lippenausgesprochen hatten, und das Mädchen fühlte ihre Wangen glühenund das Herz rascher schlagen, als er sich von ihr verabschiedete.Zwischen dem Wirthe und dem scheidenden Gaste fand ein Austauschwechselseitiger glatter Höflichkeit statt; als aber Harper dem KapitänWharto» freimüthig dieHand reichte,bemerkte er mit feierlichemErnste:„Sie haben einen sehr gefährlichen Schritt unternommen, ansdem schlimme Folgen für Sie erwachsen können. In einem solchenFalle stünde es vielleicht in meiner Macht, meine Dankbarkeit fürdie Güte, welche mir Ihre Familie angedeihen ließ, zu bcthätigen."
„Gewiß, mein Herr," rief der Vater, welchen die Besorg-nisse wegen der Sicherheit seines Sohnes alle zarteren Rücksich-ten vergessen ließen, „Sie werden von der Entdeckung, zu wel-cher Ihr Aufenthalt in meinem Hanse Veranlassung gab, keinenGebrauch machen."
Harper kehrte sich rasch gegen den Sprecher, und der Eriist,der allmählig seine Züge wieder umfangen hatte, wich einem mil-deren Ausdrucke, als er erwiedcrte:
„Ich habe in Ihrem Hanse nichts erfahren, mein Herr, was ichnicht schon vorher gewußt hätte; aber es ist besser für die Sicherheit