flolgcn Satcr, fmttc eine gefe^mcifüge Trauung »erfjinbert. deneinfad;cn gönnen, bie in ber Kolonie beflanben, mar leidjt ein©enüge gcfd}cl;en, ja cS mar aller ®rnnb gu glauben »orfyanbeit,bafj fie tnnreidjten, bie grinst ber Scrbinbung legitim gu machen.9118 bal;er Stynbert San Seserout baS ©djrciben derjenigen las,bie er einfi fo malmfmft geliebt, unb bereu Serluft für il)n in meljrals einem ©inne ein uidjt micber gut gu mad;cnbcs ltnglücf mar,ba il;r milber ©influfs fycilfam auf feinen ©fyarafter gemirft I;abcnmürbe, fo gitterte er an allen ©liebem unter ber I;eftigfien ®e=mütl;Sbemegung. die @prad;e ber ©terbenben mar »oller ®üteunb frei »on SSormürfcn, aber feierlid) unb ermaljneub. ©ie be=nadmiditigte i£;n »on ber ©eburt ifyrcS KinbcS, [teilte bie Verfügungüber baffelbe ifun, bem Itrljcber feines dafcinS, gang anheim, unbempfahl eS ernjilid) feiner Siebe, feilte eS je feiner Sorgfalt an»oertraut merben. 9liu ©rtjlufj nal;nt fte 9lbfct>ieb »on il)m, unbI;ier erfdiien bie unaustilgbare Siebe für die, fo bem SJtcnfdjenIjiciüeben treuer finb, in trauererregenbem ®egenfa£c gu ben $off=nnngen bcS gufüuftigcu SebenS.
„Sßarunt marb mir biefj fo lange »orcntftaltcn ?" fragte bergerül;rte Kaufmann. „SBarum, leidjtjtnnigcr, rücfjid)tSlofer DJienfc^,gabft bu gu, bajj mein eigenes Kinb 3cuge meiner gel;lcr mürbe!“Sitter ftolg mar baS Sadjclu beS greifjänblerS.
„fjerr San Sc»crout, mir finb feine Küjlenbefaljrcr. 3«unferent #anbcl befielet ber Seruf unfereS gangen SebenS, unb bieSBaffernije ntadjt nufere gange SBclt aus. da mir nun fo mcitigeSntercffen mit bem Sanbe gemein fmben, fo ifi and) unfere 9lrt gubenfen über bie ©d)i»ad;I;eiten ber Sanbbcmol;ncr ergaben, die©eburt ©ubora’S mürbe 3f;nen gcljcim gehalten, meil if;r ©rofj=»ater eS fo fyaben mollte, fann fein aus Dtadjc, faitn fein aus©tolg; aber baS SHäbdjen ifi fo Ijerrlid; gemorben unb Ijalt fofd)abloS für bie Säufdjung, bafj ©ie fo banfbar fein fönnen, alsmäre ber Semeggrunb Siebe gemefen."