229
„Sßirjtnb feine Sauberer, ©ir, fonbern treue Statrofen, weldfeben SBitlen ihrer ©ebictcrin fiten. 3<h weif, Sie ftnb ein Sweifler,bod) füijnere Stänner haben fdtoii ihren 3rrtl)um cingefianben, ohnefolche Seweife. — Still! wir jtnb nid)t allein; id) I;öre bie 2Bor=pen ber ©rigantinc ftd) öffnen uiib wiebcr fd)liejjen."
5Dcr ©»redjenbe trat hierauf fafi bis in bie 9teit)e, wetctje bieJlnberen gebilbet I;atten, äuritd, unb erwartete fdjweigenb ben 9tuS=gang. Sefet erflang eine gebämpfte, feierliche ©htnphonie, langfantflieg ber Sort)ang in bie £ml)e, unb eS jeigte ftd) ein ©egenfiaitb,weld)cn felfafi Sublow nid)t anfdjauen tonnte, ol)ne fich »on einemmächtigeren ©efiü)(, als blofjent 3ntereffe, ergriffen ju finbeit.
3m DJtittelpuntt ber Serticfitng ftanb, Sfojiüm unb Haltungfo ähnlich als möglich ber gigur an bem ©allioit, eine weiblid)e©ejtalt. SEBie im Silbe, hielt fte in ber einen -ftanb ein Sud), biegeöffneten ©eiten ben ßufdtauern jugetclfrt, währenb ein gingerber anberen »orwärtS geigte, gleidjfant als wtefe fte bem ©d)iffefeinen Sauf. SDie galten beS meergrünen ©ewanbeS fütterten l;iu=ter ihr, wie »on ber Snft angeweht, unb baS ülntlih hatte biefelhe-buntlc, unirbifd)e gärbung, bajfelbe ironifd)4wSl)afte, bebcutfameSäd)etn.
9tad;bem bie 3ufd)auer »on ihrem erften Setroffenfein unb©rjiaunen juritefgefomnten warnt, falten ber 2Ubennan unb feineSegleiter ftd) einaitbcr »erwunbert an. $Deuttid)cr trat nun auchber jitrüdgehaltcne £riumpt) auf bem ?littlihc beS grethänbterSl)er»or.
„•hat irgenb 3cmanb hier ber Herrin unfereS SootS etwas jufagnt, fo erflärc er eS je^t. Son unS gerufen, tonimt fte ausgrofer gerne, unb wirb nidjt lange »erweitern"
„9tun, fo wünfd)te id) ju erfahren," fagte Subiow, tief, wie3entanb, ber ftd) »on einer (4öf)licl)cn, überwältigenben ©nt»finbungerholt, aufatl)ntcnb, „ob £)ie, weld;c id) fuebe, ftd) in ber Sri=gantine befinbe?"