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10 (1880) Philopoemen und Titus Quinctius Flamininus
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mit aller Macht hinauf und drängten den Feind in das wildeste Fels-geklüst hinein, wahrend die Andern im Hintergründe von den Höhenherab das Kriegsgeschrei erwiderten.

Cap. ö.

Nun entstand zwar sogleich eine eilige und allgemeine Flucht;doch fielen nicht mehr, als zweitausend Mann, weil das schwierigeTerrain jede Verfolgung unmöglich machte. Geld und Werlhgcgen-stande, Zelte, Dienerschaften fielen den Römern in die Hände, diesich der Engpässe bemächtigten und sodann den Marsch durch Epirusanlraten.

Dieß geschah aber in größter Ordnung und mit der strengstenEnthaltsamkeit. Tenn obgleich sie von ihren Schiffen und dem Meereweit entfernt waren, den monatlichen Kornbetrag nicht zugemessenerhielten *), auch wenig Gelegenheit zum Ankauf fanden, wurde den-noch das Land, das die umfassendsten Hilfsmittel darbot, vollständiggeschont.

Titus hatte nämlich erfahren, daß Philippus bei seinem Durch-züge durch Thessalien Hause, wie bei einem Abzüge auf immer; erjagedie Einwohner aus den Städten in's Gebirg, verbrenne die Städteund gebe alle Gegenstände von Werth, die wegen ihrer Menge undihres Gewichts zurückgelassen wurden, der Plünderung preis, indem ergewissermaßen das Land bereits an die Römer ablrete. Das wirkteauf den Ehrgeiz des Titus, der nun seine Soldaten ansforderte, diesesLand als ein förmlich zuerkanntes Freundesland zu betrachten und alssolches auf dem Marsche strenge zu berücksichtigen.

Und in der That, die Ereignisse gaben den Römern sehr balddie guten Folgen dieser vortrefflichen Ordnung zu empfinden. DieStädte traten auf ihre Seite, sobald sie den Fuß nach Thessaliensetzten; die Griechen südlich von den Thermoprileu **) sehnten sich

»> Der römische Soldat erhielt monatlich 4 römische Modii und mußte daherbis auf 5 6 Pfund ttorn tragen.

") Der Paß ThermopiM führte a»S Thessalien in das eigentliche Grie-chenland.

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