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19 (1867) 1. Fabius Maximus, 2. Paulus Aemilius
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und Schwert zu verheeren, während er zugleich ausdrücklich verbot,jene Güter zu berühren. Ja er stellte sogar eine Wache daselbst auf,welche nicht duldete, daß man das Geringste dort beschädigte oder weg-nahm. Als dies; in Rom bekannt wurde, gerieth Fabius auch dadurchnoch in übleren Leumund. Namentlich donnerten die Tribunen in derVolksversammlung über ihn los, die hauptsächlich von Metilius hiezuangeleitet und verhetzt waren, — nicht gerade aus feindseligen Ge-sinnungen gegen Fabius; aber als naher Verwandter des Reitergene-rals Minucins meinte er eben, in jeder Verleumdung des Einen liegeeine Ehre, ein Ruhm für den Andern. Aber auch in dem Senat hattedie Erbitterung gegen ihn einen hohen Grad erreicht, sofern man seineUebereinkunft mit Hannibal in Betreff der Gefangenen höchlich miß-billigte. Sie hatten sich nämlich dahin verständigt, daß von denKriegsgefangenen immer Mann gegen Mann sollte freigegcben wer-den; fanden sich auf der einen Seite noch mehr, so seien für jeden ein-zelnen Mann, den Einer bekomme, 250 Drachmen zu bezahlen. Alsman nun die Auswechslung je Eines gegen Einen vornahm, ergabensich noch 240 weitere Römer bei Hannibal. Für diese beschloß derSenat kein Lösegeld zu senden und machte noch überdieß dem FabiusVorwürfe darüber, daß er in unangemessener, unvortheilhafter Weisesolche Leute wieder heimbringen wolle, die aus Feigheit ein Fang derFeinde geworden. Als Fabius diese Dinge hörte, trug er den In-grimm seiner Mitbürger gelassen. Da er jedoch kein Geld hatte, an-drerseits den Gedanken, gegen Hannibal gelogen und seine Mitbürgerim Stiche gelassen zu haben, unerträglich fand, so schickte er seinenSohn nach Rom, mit dem bestimmtesten Auftrag, seine Güter zu ver-kaufen und den Erlös unverzüglich zu ihm in das Lager zu bringen.Der junge Mann gab also die Grundstücke käuflich ab, um sodannschleunigst zurückzukehren. Hierauf übersandte Fabius das Lösegeld anHannibal und erhielt dafür die Gefangenen freigegeben. Viele vonihnen wollten ihm späterhin den Betrag wieder ersetzen; allein ernahm es von Keinem an, sondern erließ es vielmehr Allen.

8. Bald darauf berief ihn die Priesterschaft nach Rom zu eini-gen Opferfeierlichkeiten. Er übergab also dem Minucius die Armee,nachdem er ihm nicht nur in seiner Eigenschaft als Diktator befohlen,sondern auch noch unter vielen Vorstellungen und dringenden Bitten