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Nr. 164.
Freiherrn von Lolnustkau, als damaligem königlichem preußischen LIinistroim Haag, befohlen bei den holländischen Interessenten zn Wege zn bringen,daß dieselbe das Ntrioanwolw Ooiuiuereiuiu reassumireu und SeineKönigl. Nlaj. solchergestalt äoäoiniuanirol werden mvgten.
Hierüber sind auch vielfältige Conferenzen im llaag gehalten worden,wie die davon vorhandene ^oka zeigen.
Weilen aber indessen von den holländischen Interessenten nichtsreelles bei der Sache gcthan wurde, und bei dem Bewindhaber-Lollsgiozn IMulou zu Fortsetzung dieses Werks nicht die geringste Mittel vor-handen waren, auch die Schulden der Compagnie deren Vermögen und(Kapital ao. 1702 umb 362807 kill. überstiegen und dannenhcr dieserCompagnie ganz nicht mehr zu helfen war, auch Niemand dem höchstsel.Könige rathen konnte, sonderlich bei währendem Kriege neue kosten des-halb anzuwendcn, so fing dieses ganze Ooruiueroiuiu an stille zu stehen,welches in denen ausländischen Norton und 6oiuptoireu große klagtenund Mangel an allen Dingen verursachte, dergestalt daß man auch be-fürchten mußre, es würden solche Norton ganz und gar darüber ver-loren gehen.
Das LollsAuiu der Bewindhaber zn lNuclen, deren Gutachten überdie Frage, wie dem Werke zn helfen und Sr. Königl. Mas. bei der Com-pagnie habenden Interesse zn prcwpioiren gefordert worden, wußte auchlaut ihrer vorhandenen Lelakion kein ander Mittel dazu vorzuschlagcn,als daß man entweder eine See-Räuberei und Capcrei ansangcn unddadurch die zu Fortsetzung dieses Werks nöttzige Mittel zusammenbringenoder aber daß S. Königl. Rias. 100/ui Rthlr. holländisch Geld baar dazuherschießen müßte, und hielten die Bewindhaber ohne eines von diesenbeiden Mitteln zu ergreifen die Sache vor äosporak, könnten auchandercrgestalt von denen Borken in ^.krioa und ^.uiorioa nicht den ge-ringsten Nutzen ziehen.
Seine Königl. Mas. waren wegen dieses pitozmblou Zustandes derCompagnie nicht wenig iuguisk. Denn obgleich alle diejenige Leute,welche einig Interesse bei Fortsetzung der Compagnie haben konnten, vonIhrer allerhöchsten Person und dem Hofe öloiguiret waren, so behieltenSie doch allemal eine sonderbare Begierde, dieses Narino und 6oiu-insreiou-Wesen auf die eine oder die andere Weise zu ooiwsrviron,hielten es auch vor Sich schimpflich und Ihrem an der Grafschaft Ost-sricslaud habendem Luooessioimrecht, nach denen von des Herrn Geh.Rath von Xatsoll, lilxeell. in der ans Liullou unterm 26"" lkobr. 1715abgestattetcn llolakiou, gesetzten selbsteigenen Vriueipiw schädlich, wannSie selbiges so gar abandonniren sollten und danuenher faßten Sie die