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Wasser lief fortwährend von einem zum andern; der mittlere aber war leer. Er fragteAli wieder nach ihrer Bedeutung, und dieser sagte ihm: „Was du hier bildlich dargestelltsiehst, kommt häufig im Leben vor. Die reichen Leute besuchen und beschenken sich fort-während, so wenig auch Einer des Andern bedarf, und die Armen bleiben unbeachtetliegen." Nach einigen Tagen begegneten ihnen zwei Kinder, welche sie baten, sie zuihrer Mutter zu bringen. Zäher bemitleidete sie und wollte schon eines derselben aufden Arm nehmen, da sagte ihm Ali: „Du bist des Todes, wenn du sie berührst; essind keine Menschenkinder, sondern Beni Rummieh, die auf Bäumen wachsen wie Früchte;sie sind ganz von Fleisch und haben gar keine Knochen; wenn ein Mensch sie aufnimmt,so schlingen sie sich so fest um ihn, daß sie Niemand mehr losbringt, bis er erstickt."Sie reisten nun wieder dreißig Tage lang, bis sie an die Grenze von Indien kamen;dort duftete ihnen ein betäubender Wohlgeruch entgegen, und Ali sagte zu Zäher:„Hier hat unsere Mutter Eva geweint, als sie Gott aus dem Paradiese jagte, undihre Thränen, die noch aus dem Paradiese stammten, brachten diese wohlriechendenKräuter hervor; binde dir nur Mund und Nase zu, denn kein Mensch kann diesen Dustlange ertragen."
In der nächste» Nacht erzählte Schehersad weiter: