Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
744
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Neunhundert und stebenunddreißiglle Nacht.

Tod herbeiführten. Gegen Ali, dem das Chalifat nach ihm iiberlragen ward, erhöbe»sich Moawiah und Aischa. Da fielen die berühmten Schlachten von Djamal undSafein vor, wo Muselmänner gegen Muselmänner kämpften und Talha und Silbenfielen; daneben batte Ali noch die nicht minder gefährlichen Charcdjiten zu bekriege»,und zuletzt, als er, um Moawiah zu unterwerfen, wieder gegen Syrien ziehen wollte,tödtete ihn ein Mörder. Nicht glücklicher waren seine Söhne Hasan und Huseiu;

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Elfterer ward von seiner eigenen Gattin vergiftet, denn Jasid, der Sohn und NachfolgerMoawiahs, versprach ihr, sie zu heirathcn, und Letzterer ward von den Bewohner»Knfa's verrathen. Auch Abd Allah, der Sohn Subeirs, der noch einige Zeit denOmmajjaden die Oberherrschaft über das islamitische Reich streitig machte, mußte unter-liegen, so daß die Ommajjaden zuletzt alle innern Feinde los waren und ganz alleingegen Ungläubige in's Feld ziehen konnten. Unter ihnen ward der größte Tbeil vonPersien, das ganze nördliche Afrika und Andalusien unterjocht. Da aber die Ommajjadenimmer gewaltrhätiger und tyrannischer wurden, gefiel es Gott, ihnen das Reich zuentziehen und es den Abbasiden zu übertragen. Der letzte Chalif von den NachkommenMoawiahs war Merwan der Esel. Er hatte diesen Beinamen nickt wegen seinerDummbeit, sondern weil er sowohl auf der Jagd als im Kriege unermüdlich war.Dieser war so hart gegen seine Unterthanen und so grausam gegen die Abbasiden, daß