IllcunI,lindert und sechgunddrcißigste Nacht.
dieser bemitleidete ihn, trieb die andern Hunde weg und nahm ihn mit nach Hanse.M aber des Persers Tochter den Hund sah, verschleierte sie sich schnell und sagte:„Warum, o Vater, bringst du fremde Männer herein?" — „Ich sehe nichts," antworteteder Perser, „als einen fremden Hund, den ich vor den Anfällen der hiesigen schützte." —„Das ist kein Hund," versetzte das Mädchen; „cS ist Ali Quecksilber ans Egypten,den der Jude Usra verzaubert hat. Ist cs nicht wahr?" sagte sie, zu dem Hunde sichwendend. Der Hund machte eine bejahende Bewegung mit dem Kopfe. „Willst dumich heirathen?" fragte sie Ali, „dann gebe ich dir deine menschliche Gestalt wieder."Der Hund schüttelte wieder bejahend den Kopf. Da nahm sie eine Tasse, woraufallerlei heilige Namen geschrieben waren, und sagte einige Beschwörungsformeln her;
aber in diesem Augenblicke vernahm sie einen so lauten Schrei, daß ihr die Tasse ansder Hand fiel, und die Sklavin ihres Vaters trat herein und sagte ihr: „Hältst du sodein Wort? Hast du mir nicht geschworen, keinen Mann zu heirathen, der nicht auchmich zugleich heirathet? Wisse nämlich," sagte sie, zu ihrem erstaunten Herrn sichwendend: „ich war ehemals die Lieblingösklavin des Juden Usra, und so oft er in dieStadt ging, setzte ich mich hinter seine Zauberbücher und las darin. Als er mich dirverkaufte, erbot ich mich deiner Tochter, sie Alles zu lehren, was ich aus Usrn'sBüchern gelernt hatte, unter der Bedingung, daß, wenn sie einst heirathe, sie ihren