Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

si e b e nn n d n e u nz i g st e Nacht.

Djaudar erzählte mit den Worten Hatems folgendermaßen weiter: Lehn Tagelang reisten ich und meine Brant auf's Gerathcwohl umher, da kamen wir in einergroßen Wiiste vor eine hohe marmorne Sänke, an welcher eine stählerne Tafelhing mit der Inschrift: Wanderer, der du hierher kommst, wende dich nicht rechts, sonstgehst du zu Grunde, auch nicht links, sonst ist dir der Tod gewiß, sondern gehe geradevor dich hin, mitten durch das Thal, so wirst du gerettet. Ich sagte zu meiner Braut:Sieh einmal, was gute Leute für Reisende thun. Wir schlugen dann das bezeichneteThal ein, und gelangten bald in eine Ebene, welche ein klarer Bach durchströmte undans der die herrlichsten Obstbäumc prangten, auf deren Zweigen muntere Vögel denSchöpfer priesen. Jetzt sind wir ans aller Noth, sagte ich zu meiner Braut, laß unshier ausruhen. Ich stieg von meinem Kameele herunter und hob auch meine Brant ansihrer Sänfte; die Kameele weideten ans der grünen Wiese vor uns, während wir einigesObst pflückten und Wasser aus dem Bach tranken. Man kann leicht denken, wiebehaglich wir unS hier befanden, nachdem wir zehn Tage mit sehr spärlichen Lebens-mitteln in unwirthbaren Gegenden umhergeirrt waren. Auch überfiel uns der Schlaf,sobald wir unsern Hunger und Durst gestillt uud uns auf unfern Teppich gelegt hatten.