Achthundert
und
sechsund neunzigste Nacht.
„§)aruma erzählte weiter: Mein Vater befolgte Kandarins Nath, und als
die Boten, welche er mit dieser ausweichenden Antwort zu Hindinar schickte, zurückkehrtenund einen Brief von Hindmar brachten, in welchem er erklärte, daß er gerne nochzwei Jahre warten wolle, sagte Kandarin zu meinem Vater: Ich rathe dir, damitdeine Tochter jedenfalls sicher vor den möglichen Nachstellungen Hindmars sey, sie mitmir auf mein Schloß, das im Kamillenthale liegt, zu schicken; auch habe ich einekupferne Statue, mit einer Trompete in der Hand, verfertigt, welche in die Trompetestoßen wird, sobald Djaudar den Berg übersteigt, der zu meinem Schloß führt.Djaudar wird nämlich in meinem Schlosse den Geist Misram suchen, und um ihnherbeizubeschwören, muß er ein kleines Thürchen öffnen, das am Leibe der kupfernenStatue sich befindet; er findet in dessen Leib ein kleines Kästchen, in welchem vielezerstreute Blätter liegen, auf welchen ein Ales steht, die lasse er liegen, bis er ein Blattfindet, auf dem gar nichts geschrieben ist; dieses werfe er in's Feuer, und sogleich wirdihm Misram erscheinen und ihm helfen, den Tyrannen Hindmar umbringen. MeinVater übergab mich Kandarin mit dreihundert Jungfrauen, und ich lebe nun schondrei Monate hier und wartete immer, bis in die Trompete gestoßen werde, aber die
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