Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert und neunundachtzigste Nacht.

Äls Mahmud," fuhr Djaudar in seiner Erzählung vor dem Sultan Zäherfort,seine wunderbare Geschichte vollendet hatte, faßte ich Mnth und zweifelte nicht aneinem glücklichen Ausgange für ihn und für mich. Nachdem er noch Manches überGenien und Zauberer mittheilte, schliefen wir ein, und am folgenden Morgen wendetenwir uns nach Osten, bis wir an einen rothen Hügel gelangten. Mahmud war außersich vor Freude, als er ihn erblickte, und sagte mir: ,Djaudar, jetzt sind wir an dervon meinem Lehrer mir bezeichnten Stelle/ Er nahm dann ein Feuerzeug aus derTasche, zündete Feuer an, goß einen Drachmen aus der rothen Büchse darauf, und sieheda, es stieg eine große Lichtsäule gen Himmel auf, welche uns eine Fallthüre mit zweiRingen zeigte. Sie öffnete sich, sobald Mahmud den Ring anfaßte, und wir gingendreißig Stufen hinunter, dann kamen wir in einen Gang und fanden eine Jungfrau,wie sie Abul Adjaib beschrieben; sie grüßte uns, und streckte die Hand nach uns aus,aber Mahmud, statt ihr die Hand zu reichen, griff schnell nach der rothen Büchse und