Achthundert
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e i n u nd s ü n f z i g st e Nach t.
Äls Tarad diese wunderbare Geschichte — fuhr Ali dem Chalifen zu erzählenfort — vollendet hatte, dachte ich: Hier muß ich behutsam zu Werke gehen: sage ichdiesem rasenden Jünglinge, daß ich Turaja's Gatte bin, so wird er aus Eifersucht michumbringeii; ich sagte ihm daher bloß, ich sey der Sohn der Königin Farha, Freundinder Königin Tu rasa, und habe dieser auf .meiner Mutter Befehl einen kleinen Besuchgemacht. Als Tarad dies hörte, sagte er: „Wehe mir, wenn Turaja dich vermißtund erfährt, daß ich dich fortgeschleppt habe; da wird sie zu meinem Vater und Abu
Tawaif schicken, und mich als einen meineidigen König anklagen, da ist es um meine
Ehre, vielleicht gar um mein Leben geschehen; das Beste ist daher, ich schicke dich ihrzurück, und bitte dich, sie um Gnade für mich anzuflehen."
Kaum hatte er aber diese Worte vollendet, da trat hastig sein Adjutant herein
und sagte ihm: „Draußen steht ein Abgesandter der Königin Turaja mit mehr als
hundert schwarzen Genien, welcher dich zu sprechen wünscht." Bei dem Namen Turajaßng Tarad an zu zittern und zu beben, und mit Mühe staminelte er: „Führe ihn
herein." Als der Abgesandte erschien, stand Tarad vor ihm auf, grüßte ihn mitEhrerbietung, und fragte ihn, welche Botschaft er bringe? Der Bote überreichte ihm