Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert

vierzigste Nacht.

Uli erzählte weiter: Mein Vater hatte mehrere Tage hindurch so viel zudulden, daß sein Wächter, der Geist Mifradj, ihn bemitleidete und, statt ihn nachden Vorschriften DalhudschS auf verschiedene Weise zu quälen, seine Leiden durchfreundliche Worte zu mildern suchte.Gerne," sagte er ihm,würde ich dich in ein vonMenschen bewohntes Land zurückbringen, aber eine Strecke von zehn Jahren trennt unsvon der Welt des Lichts, die wir nicht ohne die größte Gefahr zurücklege» könne», undwo wären wir sicher vor dem gottlosen König Dalhudsch? der würde uns his an'sEnde der Welt verfolgen." Während aber Mifradj, auf diese Weise fortfahrend,meinem Vater versprach, so viel es von ihm abhinge, seine Lage erträglich zu machen,trat plötzlich Dalhudsch in's Gefängniß und schwur bei der Dunkelheit, nun müsseMifradj für Zäher leiden, und ließ ihm sogleich tausend Prügel geben. Mifradjstellte sich ohnmächtig, bis Dalhudsch wieder das Gefängniß verlassen hatte; dannmachte er sich schnell auf, entfesselte meinen Vater, nahm ihn auf de» Arm und flogmit ihm die ganze Nacht durch über die Wolken hinauf; dann sagte er ihm:Weißtdu, Zäher, daß wir schon eine Strecke von zehn Jahren zurückgelegt haben?" VollErstaunen rief mein Vater, nicht bedenkend, daß sein Genius bei dem Namen Gotteszernichtet würde:Es gibt nur einen einzigen Gott, und Mohammed ist sein