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Achthundert und achtunddreißigste Nacht.
„Ach fragte den Mönch: ,Und woher habt ihr denn in dieser unfruchtbaren,trocknen Wüste Nahrung und Tranks Er antwortete: ,Komm mit mir in's Kloster,da sollst du Alles sehen/ Als ich in den Hof kam, sah ich eine Wasserquelle,süßer als Honig und frischer als Schnee; sie war von allerlei Obstbäumen umgeben,auf denen die schönsten Vögel umherhüpften. Da ich schon lange nicht gegessen undgetrunken hatte, bat ich den Mönch, mir einiges Wasser und einige Früchte zu reichen.Er führte mich auf die Terrasse des Klosters und hieß mich einen Augenblick warten;ich sah mich um und war erstaunt, als ich beim Hellen Tage in der Entfernung vonungefähr einer Tagreise in eine schwarze Nacht hineinblickte, und bat den Mönch, mir dieseErscheinung zu erklären. Er sagte mir: ,Das, was du für die Nacht hältst, ist dasschwarze Meer, das, wie ich dir schon gesagt habe, diese Insel umgibt, doch kommejetzt und stille deinen Durst und deinen Hunger/ Er führte mich hierauf in einenherrlichen Saal, wo ein goldener mit Perle» und Edelsteinen besetzter Tisch aufgetragenwurde, schöner als der des Herrn von Damaskus. Auf dem Tische standen vier goldenePlatten mit allerlei Fleischspeisen, frischen Fischen, Backwerk und ganz wohlschmeckendemGerstenbrode. Alles war so vortrefflich und ich dabei so hungrig, daß ich in meinemLeben nicht so viele Lust am Essen hatte, wie damals. Als der Mönch bemerkte, daßich satt war, brachte er mir allerlei Früchte, verschieden an Aussehen, Geschmack undGeruch von den unsrigen. Da sagte ich ihm: ,Da doch der Zugang zu dieser Insel,nach deinen eigenen Worten, so schwer ist, woher habt ihr denn so frische Fische, so