Achthundert und neunzehnte Macht. !
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welche so schön war, das; ich vor Liebe fast Wahnsinn,., ward; das Pferd konnte kaum !die ffüßc bewegen, so schwer war es und die Dame, die es trug, mit Gold. Silber >und Edelsteinen beladen; zu ihren beiden Seiten, vor und hinter ihr ritten Mädchen !mit gezogenen Schwertern, deren Griff von Smaragd war. Als die Dame mir gegen-über war, hielt sie still und sagte zu ihren Mädchen: ,Jch höre hier im Laden ei»Geräusch; seht einmal nach, ob sich nicht ein Manu darin verborgen hat, um uns„»verschleiert zu sehen/ Die Mädchen gingen in den Laden, gerade dem Hause, inwelche»» ich verborgen war, gegenüber, und kamen eine Weile darauf mit einem Manneberaus, dem sie auf den Befehl der Dame den Kopf abschlugen und auf der Straßeliegen ließen. Ich fing an, für mein Leben zu zittern, doch konnte ich meinen Blicknicht von der Dame entfernen, die zu meinem Glück, ohne mich zu bemerken, vorüberzog.Als sic eine Weile vorüber war, kehrten alle Leute wieder zu ihren Geschäften zurück;ich erkundigte mich nach der schönen Dame, aber Niemand konnte mir Auskunft über sicgeben. So verließ ich Baßra mit einer feurigen, hoffnungslosen Liebe im Herzen,welche durch die große Achnlichkeit, die dein Sohn mit meiner Geliebten hat, wiederfrische Thräuen meinen Augen entlockte."
Zeitmond, welcher diese Erzählung mit anhörte, beschäftigte sich so sehr mit derDame, welche den Derwisch so entflammte, daß er die ganze Nacht nicht schlafen konnte undam folgenden Morgen seinen Vater bat, ihn gleich andern Kaufmannssöhnen mit Maarenauf Reisen zu schicken. Abd Arrahma n sagte ihm: „Andere Kaufleute schicken ihre Söhnemit Maaren von der Heimath weg, um mehr Geld zu gewinnen; ich bin aber so reichund genügsam, daß ich dessen nicht bedarf. Wie könnte ich übrigens die Trennung vondir ertragen, da ich keine Stunde ohne dich leben kann? Auch wäre ich wegen deinerausgezeichneten Schönheit schon allzusehr besorgt für dich." Zcitmond erwiderte aber:„O Vater, ich muß einmal reisen, und wenn du mir keine Maaren gibst, so entflieheich so." Als Abd Arrahman dies hörte, sprach er mit seiner Gattin darüber, welcheihm sehr zuredete, Zeitmond wie andere Kaufmannssöhne reisen zu lassen. Er ließihm daher für neunzigtausend Dinare Waaren zusammenpacken, und seine Gattin gabihm noch vierzig Edelsteine, von denen der geringste fünfhundert Dinare werth war,mit denen er sich bald auf den Weg nach Baßra machte.
Die ganze Reise lies glücklich ab, bis er nur noch einige Meilen weit von Baßrawar, da ward er von einem räuberischen Beduinenstamme überfallen, die ganzeKaravane ward ausgcplündert, seine Leute wurden gctödtet und er selbst wurde von denRäubern für todt gehalten. Als sie sich aber mit ihrem Raube entfernt hatten, machte