Achthundert und neunte Uacht.
davon, welche er, als seine Todesstunde herannahte, in diese Kiste legte; er sagte mir:„Bewahre sie auf, und wenn du einen Sohn gebührst und er dich fragt, ob ich Nichtshinterlassen, so gib sie ihm." Haseb lernte noch Vieles aus diesen Blättern, obgleicher schon der gelehrteste Mann seiner Zeit war, und lebte ganz den Wissenschaften, bisder Zerstörer aller Freuden und der Trenner aller Vereinigungen ihn heimsuchte. Dasist das Ende dessen, was uns zugekommen von der Geschichte Hasebs, des SohnesDaniels. Gott erbarme sich ihrer insgesammt!
Geschichte Ali s, des Ggyptieis.
Man erzählt: ES lebte einst in Kahira ei» sehr reicher Kaufmann, der unzählbareGüter, Gold und Edelsteine besaß, auch hatte ihm Gott einen Sohn geschenkt, derausgezeichnet war durch seine Schönheit und hübsche Gestalt, und den er im Kora»und in allen möglichen Wissenschaften unterrichten ließ. Als der Kaufmann einst sehrkrank und dein Tode nahe war, ließ er seinen Sohn, welcher Ali hieß, rufen undsagte ibm: „Mein Sobn, diese Welt ist vergänglich, die zukünftige aber von ewigerDauer und kein Mensch entgeht dem Tode; da nun meine Todesstunde nahe ist, sohöre, was ich dir anempfehle. Ich hinterlasse dir so viele Güter und Schätze, daß,wenn du auch jeden Tag fünfhundert Dinare ausgibst, du doch dabei nicht arm wirst; ^bleibe nur gottesfürchtig, beobachte die Gesetze Gottes und befolge die Worte desPropheten, dem Gott gnädig sey; sep nur immer wohlthätig und wähle dir gute undfromme Leute zu Freunden; sey nicht geizig und gehe nicht mit schlechten Menschen um.Sey mild gegen deine Diener und deine Frau und übrigen Verwandten; deine Fraustammt von großer Familie und ist nun schwanger, vielleicht wird dir Gott frommeNachkommen schenken." Nachdem er ihm noch Manches weinend auempfohlcii hatte,rief er: „Ich bete zu Gott dem Herrn des Himmels und der Erde, daß er dir in jederNoth und Bedräugniß beistche." Als er diese Worte vollendet hatte, schöpfte er nocheinmal Athen» und verschied. Gott erbarme sich seiner! Ali war außerordentlichbetrübt über den Tod seines Vaters. Er »nachte mit den Freunden seines Vaters,welche ihn zu trösten suchten, die Vorbereitungen zu dessen Beerdigung, ließ vierzigTage lang für ihn beten und den Koran lesen, blieb stets zu Hause, um ihn zu betrauern,nur jeden Freitag ging er aus, um seines VaterS Grab zu besuchen. Nach vierzigTagen kamen seine Bekannten, die jungen Kaufleute, zu ihn» und sagten: „Was bedeutet