Achthundert und achte Nacht.
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zum Sulttui und Hascb wartete, bis der erste Schaum aufstieg; er nahm ihn herunterund goß ihn in eines der Schüffelchen und ließ cs stehen. Als dann zum zweiten MaleSchaum aufkochte/ nahm er ihn wieder lierunter und bewahrte ihn für sich auf, undals das Fleisch weich gelocht war, nahm er es vom Feuer und ließ es stehen. Nacheiner Stunde kam der Vizicr herbcigesprungen und fragte Hascb, was er gclha»?Hascb antwortete: „Alles, wie du mich gebcißen." Er fragte dann wieder: „Was hastdu mit dem ersten Schaum gcthan?" — „Ich habe ihn getrunken." — „Was empfindestdu?" — „Ich fühle ein Kochen und Brennen im ganzen Körper." — „So gib mirdas zweite Schüffelchen, daß ich mich auch heile." Hascb reichte ihm das ersteSchüffelchen, das der Vizicr für daS zweite hielt und austranl. Kaum hatte ergetrunken, fiel ihm das Schüffelchen aus der Hand, sein ganzer Körper ward vonGeschwüren bedeckt, sein Leib öffnete sich und er starb auf der Stelle, wie das Sprichwortsagt: wer einem Andern eine Grube gräbt, der fällt selbst hinein.
Als Haseb sah, wie es dem Vizicr ging, fürchtete er sich, die zweite Schüsselzu trinken, doch dachte er, wäre diese auch schlecht, so würde sie der Vizier nicht fürsich gewählt haben, übrigens vertraue ich auf Gott, und so trank er sie in GottesNamen. Sobald er getrunken hatte, öffnete Gott in seinem Herzen die Quellen derWeisheit und Gelehrsamkeit und versetzte ihn in die freudigste Stimmung. Der Vorschriftder Schlange eingedenk, nahm er dann das Fleisch, das im kupfernen Topfe war, und