Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Achthundert und siebente Nacht.

Der Vizier entgegnele:Wir haben ein heiliges Buch, in welchem angedeutet ist,daß ein Manu zur Schlangenkönigin gelangen und zwei Jahre bei ihr zubringen würde,dessen Leib schwarz wird, sobald er in's Bad geht; zeige also deinen Leib!" Hasebentblößte seinen Leib, und da er in der Thal ganz schwarz war, sagte er:Mein Leibist schwarz von dem Tage her, wo mich meine Mutter geboren." Der Vizier cntgegncte:»Wir haben in jedes Bad drei Mameluken geschickt und Jeden beim Ein- und Ausgchenuntersuchen lassen: die haben gesehen, daß dein Leib beim Entkleiden noch weiß war,und dich darum hierher gebracht; sage uns also, wo du wieder auf die Oberfläche derErde gekommen, wir werden uns dann schon der Schlangcnkönigin bemächtigen."Haseb bereuete es jetzt, wo es zu spät war, in's Bad gegangen zu seyu, doch fügteer sich in die göttliche Bestimmung und bestand hartnäckig darauf, die Schlangenköniginnicht gesehen zu haben. Da gab der Vizier den Offizieren Befehl, ihn zu entkleiden,auf den Boden hinzustrecken und zu prügeln. Haseb ließ sich schlagen, bis er vorSchmerzen dem Tode nahe war. Als der Vizier sah, daß er mit Gewalt nichts gegenHaseb vermochte, küßte er ihm den Kopf und sagte in einem sanften Tone:Wasleugnest du länger deine Bekanntschaft mit der Schlangcnkönigin, da wir Beweise