Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
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Siebenhundert

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und

siebenunddreißigste Nacht.

§)er Junge über wandte alle seine Gelehrsamkeit auf und schrieb einen sehr sinnreichen,freundlichen Brief, den er dem Könige vorlas. Der Hauptmann wurde dann mit demBriefe entlassen und von einer Abtheilnng Truppen bis Mitte Wegs begleitet. Nachder Abreise des Hauptmanns, der wegen der Wiederherstellung des Friedens von seinemHerrn durch Erhöhung seines Rangs belohnt ward, kehrte der König wieder zu seinemfriihern frommen Lebenswandel zurück, hörte aus, der Frauenliebe und dem Vergnügenzu leben, und beschäftigte sich ausschließlich mit den Angelegenheiten seiner Unterthanen.Der junge Sohn des Viziers Schimas ward zum Vizier ernannt, die Stadt wurdedrei Tage hinter einander beleuchtet, und groß war die Freude des Volks, das einerbessern Zukunft entgegen sah, und für den König und den Vizier Gebete gen Himmelsandte. Als dann der König den Vizier fragte, was nun zur neuen Organisation desStaats zu thun ftp? sagte er:Zuerst muß das Nebel aus seiner Wurzel ausgerottetwerden, damit es nicht wieder zu noch größerem Unheil nachwachse."Was meinstdu damit?" fragte der König.Ich meine," antwortete der junge, aber verständigeVizier:den Hang nach Weibern und das Befolgen ihres Raths; durch Frauenliebewird sogar der Klügste irre geführt. War nicht Salomon, der Sohn Davids, der