Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
788
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Svdjsbnnbfrt unb eimiubitd)t}ig|lc Tlud^t.

big man tit einen grünen Sffialb fant am Ufer eitteö ©ad;ee>,* fuer lieh Per ^Jvtnj einengroben Äreiö fe^Iteßen unb beflintmte bie «Steife, wo man wteber jufammentvcfeit follte.«Die Säejev 3ogeit and unb trieben eine -Menge wilber £h> cl 'e «or fich her; bev weiteßvetö 30g fid> bann immer näher jufammen unb trieb baö SDBtfb in bie ©nge, biö edjufe^t unter ben fPferbett ^evumlicf; bann ließen fie bie |)iinbe unb 3agboögel gegencd lob unb fchoffcn mit pfeifen barauf, fo baß, ald bev Ävetb beifammen war, eine«Menge SOßtlb in ihre £änbe frei. £abj Slltnuluf ließ fid; bann am 23 ad;c nteber,tpeifte bab SGBilbpret unter feinen Leuten aub, legte bab 23 efte für feinen 93 ater unb bie©roßen beb Meid;b gnriicf unb brachte bie Mad>t im Stßalbe ju. 2 lm fofgenben «Morgen,alb bie Sonne aufging, fah er in ber gerne eine grobe ß'araoane, bie jtd) aud; anbicfcm Sache, nicht weit oen feinem 3 c lte, nt'ebergelaffen hotte. @r fc^icfte einen feiner

greunbe ju ihnen, um 31t hören, wer fte fepen unb wab fie wollen. ®er Sote lehrte

halb wteber mit ber Mad;vicht 3iirücf, cb wären üaufieute, welche im Vertrauen aufbie Sicherheit ßcwährcnbe Regierung fcincb Saterb mit ÜBaaren in btefeb Sanb gefominen,worunter «Mand;e, bie fie nur um feinctwillcu mitgebracht. 2 llb brr ^n'113 bieb hörte,fagtc er:ÜBcnti fie SÜBaaren hohen, bie für mich poffen, fo will td; fie ihnen abfaufen."@r ritt bann mit feinen «Mamelulen 3um Slnführer ber Äaraoanc. SDtefev Wünfdjte

bcm $vin3en viel ©lücf unb fangeb ffcben unb lieh <h m ein rotheb 2ltlab3elt mit ©olbburchwirft auffd;(agen unb machte ihm einen £>i»an auf 3wei fcibenen Teppichen 3urecht.®er 55rtn3 lieh bann bie Äauffeute mit ihren SBaarcn 311 fid; in bab 3clt fommen unbfaufte Stcleb 001t ihnen, wab er gerabe brauchen foitnte. Schon wollte er wieber

weiter gtcpeii, alb er bei bcrSaraoatte einen hübfdjcn 3üugling erblicfte, mit leuchtenberStirne unb marmornem .ßalfe, pübfd; gelleibet, ehrwitrbtg aubfehenb, boch fehr blähunb niebcrgefchlagen, wie Sitter, ber bie Strennung »01t feiner ©elicbten betrauert.

Sllb fid; £abf 2U nt ul ul ihm näherte, hörte er, wie er folgenbe Serfe recitirte:

Sange mährt fdmn bie Sbreumtng, immer fernerer mirb mein Summerunb meine «Pein, unb wie 9iegengüffe fhtrjcit Sbräncn am? meinen Singen.

Süd ich am Ärcnnungdtag ihr Scbcmobl fagte, bcrabfchicbctc idt auch juglcid)mein ^erj unb nun k bin id; fchon optte fheq unb einte Hoffnung. O meinegreunbe! märtet, bid fie mir noch einmal Scbemohl fagt, ihre SBortc ftttbfe erguidettb, bafj fie Srattfe heilen; aber hütet euch ber ihrem bcjaubcritbcn©liefe, beim 9iicmanb i(l ber ben «Pfeilen ihrer fchmarjen Singen fid)er, fte finbfattft unb fchmachtcnb, boch fchncibcuber ald bad blattfc ©chrncrt; hütet euchauch ber ihrer mohlfltngcubcn ©timme, fie bringt euch Sicher unb bermirrtcuern ©erflanb."