Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
619
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S'edjsbunbert unb brciunbbmfiiji|ie Urtd)t. (jj()

SDer ©ultet n, ber ungemein »fei Serßatib bcfng unb große gortfchritte in bettSBifenfdjaftcn, namentlich in ber ©efdfchtc, gemalt, f>atte wohl »orauSgcfehcn, baßbte bringen aus Sefd;cibenbcit unb (Spvfuvd^t eS nicht «jagen würben, bte Unterhaltungan3ufangen. Um ihnen nun Slttlaß jum Sprechen ju geben, braute er felbft etwasauf bte Sahn unb that bieS wäljreitb ber gangen ÜKahljcit; aber auf waS er auch o 11fprechen fontmen mochte: fte geigten in SUlem fo »tele Ä'cnntntffe, Serflanb, @d;arfftnnunb Urthetl, baß er baruber in Serwunberuitg gerieth*SSenit eS meine eigenenfttnber wären," fpraef er bei fiel; felbft,unb wenn ich fte ihren ©eifeSgabett getnä§hätte erjiehen taffen, fo fönuten fie nicht befer unterrichtet, gewanbter unb gebitbeterfepn." Äurj, er fanb fo großes SEBohlgefallen an ihrer Unterhaltung, baß er, nachbetner länger als gewöhnlich bet Sttfd) geblieben war, auS bent ©petfefaale mit ihnen infein Bimnter ging unb ftd) bort noch [ehr lange mit ihnen befprad;. Gntblich fagte berSultan 3U ihnen: 3 d; h® tf e nie geglaubt, baß eS auf bent Sanbc unter meinenUnterthanen fo wohlerwogene, fo »erftäubige unb fo gewanbte junge .Sperren gäbe: inmeinem Heben habe id) feine Unterhaltung gehabt, bte mir mehr Vergnügen gemachthätte, als bte eitrige, gitr heute t'f cS t'nbeß genug unb Bett, baß ihr euch burd;irgenb eine ßrgo^ti^feit an meinem £ofe unterhaltet, unb ba nichts bie Söolfen beferjerßreuen fann, als Sfitßf, fo foflt ihr ein Gtoncert oon ©cfang unb ©aitcnfpicl hören,baS eud) nicht unangenehm fepn wirb."

©d; eher fab unterbrach *h ve ^rgätjluug, um fie in ber nächßen flacht alfofortjufegeit :

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