614 S'ethshmtöert unb Ular^t.
®te fßrinjen fliegen wteber ju fPferbe, folgten bem Sultan unb waren noch nichtwett geritten, alb fte mehrere £fuere zugleich Ijeiworfommen fahen. 2>er fhrinj
©ahman erwählte ftch einen Soweit unb ber ^Prinj fPerwid einen Saren. Sie ritten
©etbe ju gleicher 3ett mit einer Unerfchrocfenheit auf btefelben lob, welche bett Sultanüberrafchte; auch erreichten fte ihre SEfitere fafl ju gleicher Bett unb warfen ihre Speeremit fold;er ©efd;tcfli<hfett, bafj ber ^rinj ©ahman ben Soweit unb ber ^Jring fPerwtbbeit ©ären burchbohrte, unb ber Sultan beibe S£h ,ere halb nach einanber fallen fah.Dhne ftch länger aufgu^alten, »erfolgte ber ?H'in$ ©ahman einen anbern ©ären unbber fPrinj fPerwib einen anbern Söwen, unb in wenigen Slugenblicfen burchbohrten fteauch biefe, fo baf? fte tobt niebcrflfirjtcn. Sie wollten noch weiter jagen, aber berSultan gab cb nicht ju; er lief) fte jurücfrufeit, unb alb fte wieber in feine fRäpegefommen waren, fagte er gu ihnen: „Sßenit ich euch fehlten unb walten ließe, fowürbet ihr halb meine ganje 3agb »erwüflet hüben. 3nbeß will ich nicht fowohl meine3agb fd;oncn, alb euch fetbfl, bemt euer Sebeit foll mir fortan feljr theuer fehlt, ba ichbie Ueberäeugung hege/ bah eure £apferfeit mir bereinfl noch nüjjlicher fehlt wirb, albfte mir fo eben ergötzlich war."
Äurj, ber Sultan Shobru Schach fühlte für bie bet’ben fPrin$en eine fo flarfe3unetgung, bafj er fte einlub, fogleich bei ihm $u bleiben unb ihm ju folgen. „fjerr,"erwtberte ber ^rtitj ©ahman, „bu crwetfefl unb eine ©hre, bie wir nid;t »erhielten,unb wir bitten unfern #errn, bafj er unb bieb erlaffen wolle."
Scheherfab unterbrach ihre ©r$ählung, um btefelbe in ber nächflen 9lachtfolgenbermafjen fortjufetjen: