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3 (1841)
Entstehung
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507
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S'fd)»l)uitJ)irt uni kitte ttad)t. 507

Senge gormltchfeiten babei haben. Sährenb man nun," fuhr fte fort,für fyeute2lbenb bie 2lnftalten $u unferm £ochzeitntahte trifft, will ich btr, ba bu offenbar fieutenoch nichts ju bir genommen haß, oorerß einen leisten 3ntbiß oorfegett taffen, unbbann werbe ich btr bie 3iw»tucv meines fßalaßeS jeigen, bamit bu felbß entfcheibenmagji, ob eS ntdft wahr, maS t<h bir fagte, baß nämlich biefer ©aal gerabe baSfcglechteße 3immev."

Einige oon ben grauen ber gee, bie bei ihr im ©aale waren, Ratten faunt ihre2lbßcht oernommen, fo gingen fte hinaus unb tarnen batb barauf mit mehreren ©Reifenunb trefflichem Seine' zurücf.

Slt6 ber fPrtnj 2lchmeb zur ©enüge getrunfen unb gegeffen hatte, führte ihn biegee ^3ari 23anu oon einem 3tmmer tnS anbere, unb er fah barin Siamante, ßtubine,©maragbe unb alte Slrten ber feinften ©belßetne, nebft Werten, 2ld;at, SaSfJtS, ^Porphbrunb beut foftbarften Sarmor oon alten ©attungett angebracht, ofme oon ben3itnmergeräthfd;aften ju fprechen, bie einen unwägbaren Serth hotten. UeberbteS warSittel in fo erßaunltchem Ueberßuß oorhanben, baß ber fPrinj erflärte, er habe infeinem Sehen nie etwas 5lefmlid)e0 gefepen, unb eS fönne auf ber ganzen Seit nichtsber 2lrt mehr geben.fPrinj," fagte hierauf bie gee,ba bu meinen $alaß, berallerbtngS große Schönheiten hat, fo fehr bewunberß, waS würbeß bu erß oon benfaläßen unferer ©etßerfürßen fagen, bie alle noch weit fchöner, geräumiger unbf)rad;tooller finb! geh tonnte btd; auch noch meinen ©arten bewunbern taffen, alleinbaS tarnt fa aud; ein anberntal gefchehen. Sie fftacht im Slnjug, unb es ift 3et't,baß wir und $u Stfcße fegen."

Ser ©aal, in welchen bt'e gee nunmehr ben bringen führte unb wo fte bie SEafclhatte beeten taffen, war baS legte 3i»wtnev im fPalaße unb gugletcf) baS einzige, baS berfPrtitz nod; nicht gefehen hatte: eS ßanb inbeß hinter feinem oon alten gnrücf, bie erbereits in 2lugenfd;etn genommen, ©let'ch beim funciutreten bewunberte er ben Std)tglanjunzähliger oon Slmbra buftenber derzeit, bie in fo fdw'ner unb zierlicher Drbnungaufgeßellt waren, baß man fte nicht ohne Vergnügen fehen tonnte, ©bettfo ftcl t'hmein großer ©chenftifch in bie ?Iugcn, ber mit golbenen ©efäßen befegt war, bie burd>ihre tunftreiche Slrbett ttod; mehr Sertf> batten, als bttrd; ihren Stoff: ferner mehreregrauettchöre oon bezauberuber Schönheit unb in ben f)rad)toollßcn Kleibern, welche folieblich fangen unb fo melebtfcß auf allen mögltdjen Snßrumcnten bazu fbiclten, baßer in feinem Seben nie etwas Schöneres gehört halte, ©ie fegten ft<h zu Sifd;e; fßari33attn ließ eS ftd; ganz befoitberS angelegen fetpn, bem Prinzen Sldhmeb bt'e fößltchßen