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3 e(jt nahm ber $abt bag SOSort unb fragte in gewichtigem £one 2llt $obfab:„ 2111 Sobfab, wag begebrft bu von btefem Kaufmann?"
25er angebliche 311 1 ßobf ab verbeugte ftcb tief unb trug bann bte Sache fPunftfür fPunft bem Äabi vor; gxitegt bat er tfyn bemütbiglid), bafi eg tljm gefallen möge,mit feinem ridjterlichen Sbnfepen baswtfcben ju treten, bamtt er nicht eine fo bebeutenbeSumme etnbüfien miiffe.
2 llg ber flctne ®abi ben Kläger angebört batte, wanbte er ftcb nad; bem Kaufmannunb fragte ihn: warum er bem 21 li ßobjab bte Summe ntcbt jurücfgebe, bte er von<bm verlange?
25er angebliche Kaufmann braute btefelben ©rünbe vor, bte ber wtrfltibe vor bemÄabt von ©agbab angeführt butte, unb verlangte glctcbfnttg, bte SBabrbett feinerSludfage burch einen @ib befräftigen 311 bürfen.
„SOStr motten ung nicht übereilen/' verfemte ber $abt; „bevor bu fcbwörfl, wünfdfteid; bag Dltvengefäfi ju feben. 21 ti $obfab/' fu^r er bann gegen ben Knaben fort,ber bt'efe ttiotte übernommen butte, „bafi bu bag @efä§ mitgebracbt?" 2 lfg bieferantwortete, er habe eg ntcbt bei ftcb, fo fugte er 3 U t’bm: „tthtti fo gebe bin unb hole cg/'
311 1 $ ob;ab verfcbwanb auf einen 2iugenblt'cf, farn bann wteber unb tbat, algob er vor ben Äabt eilt ©efäfj b ,n P e ^ te 5 jugleid^ erfiärte er, bt'eg fep baffeibe ©efäfj,bag er bem SSeflagten 3 ur Slufbewabrung gegeben unb bei t'bnt wt’eber abgebolt habe.Um nichts, wag gur berfömmltd)en $orm gehört, 3 U untcrlaffen, fragte ber angeblicheÄabt ben angeblichen Kaufmann, ob er eg ebettfattg für baffeibe erfenne, unb ba bieferburd) fein Schweigen 31 t verfiebett gab, bafj er eg nicht täugnen lönne, fo befahl er, esju öffnen. 21 li Äobjab tbat, alg nähme er ben 25ecfel ab, unb ber Sabi, alg fäbcer in bag ©efäfj btuein. „3?echt fchöne SDIiven," fagte er bann, „ich will fte bod;foflen." 25arattf tbat er, alg nähme er eine unb fofte fte, unb fuhr nun fort: „Sie finbwtrfltcb gan 3 vortrefflich. 3ube§ glaube td; bod), bafi Diiven, bte man ftebett 3abrelang aufgehoben bat, nicht mehr fo gut fepn fönnen. Sttian führe mir einmal einigeDlivenbänbler vor, um bte Sache 3 U itnterfucben." 3 mei ßtitber würben fofort alsDlivenbänbler vorgefübrt. 2)er $abi fragte fte: „Seipb tbr Dlivenbänbler?" unb a(gfte geantwortet batten: „3a, bieg ift unfer ©ewerbe," fo fuhr er fort: „Sagt einmal,wtffet t'br wohl, wie lange Dliven, wenn fie von fad)verftänbigen Leuten eingelegt finb,ftcb 0 ut unb genießbar erhalten fönnen?"
,,.£>err," antworteten bt’e angeblichen Dlivenbänbler, „wenn man fie auch noch foforgfältig einlegt unb aufbewabrt, fo taugen fte bo<h fcbon tut brüten 3 abre nimmer;