Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
408
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408 iuinfl)inibert unb neummbliebrn.dfllh Hl<td)t.

beit Seicßnam beineb |)enn; wir müßen je§t barauf beitfeit, ißn fo gu bcerbigen, albob ev eineb natürlichen SCobeö geßorben wäre, güßre mich gu beitier ©ebieterin unbachte auf bab, wab id; ibv fagen werbe."

ÜJiorgiane melbcte eb itjver ©ebieterin, unb 2Ui ©aba, bev ibv auf beut gußefolgte/ trat inb 3t»»«ev.Siutt, mein Schwager!" vief ißm bte SBittwe mit großerUngebulb entgegen/wab für Nachricht bringß bu mir oon meinem ÜÄanne? bein©eficßt oevfünbet nicbtb SEröftlicßeb."

Schwägerin," antwortete 211 1 ©aba,ich fann bir nicbtb fagen, beoor bu mirgelobß, baß bu mich vom Slnfang bib jum öhtbe attbören willß, ohne ben üJiuitb guöffnen. Slacß bem ©orfall, ben ich bir gu ergäßlen habe, eb für bein etgeneb SOSofjtunb t>eine Sluße gleich wichtig, wie für mich, baß bie Sache »erfchwiegen bleibt."

Sich!" rief bie Schwägerin haM«ut aub,tiefe Grtnleitung läßt mich erlernten,baß mein ÜWann nicht mehr am Seben; gugleicß aber feße ich ein, wie notßwenbigbie ©evfebwiegenheit, bie bu »on mir forberß. 3cß muß mir freilich »iel ©ewaltanthun, aber ßmch nur, ich höre bich."

21 li ©aba ergätjlte hierauf feiner Schwägerin ben gangen Gcrfolg feiner Sieife bibgu feiner £eimfehr mit Saffimö Leichnam.Schwägerin," fügte er ßingu,bu haßnun freitid? große Urfacße betrübt gu fepn, um fo mehr, je weniger bu eb erwartenfonnteß. SDiefeb Unglücl läßt fteß nicht mehr änbent; wenn aber irgenb Stwab imStaube, bich gu tvößctt, fo erbiete ich wich, öie wenigen ©üter, bie mir ©ottbefchert, mit ben beinigen gu vereinigen unb bich gu heivathen; zugleich gebe ich birbie ©erßcßeruug, baß meine grau nicht eiferfüchtig feßn unb ihr euch gewiß recht gutmit einanber vertragen werbet, ©efällt bir mein ©orfcßlag, fo müßen wir vor 2lllembavauf benfen, bie Sache fo einguleiten, baß 3ebermann glaubt, mein ©ruber feh etuebnatürlichen £obeb geßorbeit, unb hierin benfe ich, fannß bu tich gang auf SDiorgiattcverlaßen; auch ich werbe meinerfeitb Sllleb beitragen, wab in meiner 9)iacßt ßeht."

ÜBab founte Saffime SBittwe ©eßereb thun, alb 21 li ©abab ©orfcßlag annehmen?Sieben bem ©ermögen, bab ihr burch ben £ob ihres erften Dianneb guftel, befant ßeeinen gweiten IDlann, bev reicher war alb ße felbß unb in golge ber Grntbecfuitg bebScha^eb noch reicher werben fonnte. Sie lehnte alfo ben Slntrag nicht ab, fonbernbetrachtete ißn im ©egentheil alb einen fehl - triftigen ©runb ßcß gu trößen. 3tibem ßebaßer ihre SEßränen troefnete, bie bereite reichlich gu ßießeit begonnen hatten, unb jenebburchbringenbe Ä'lagegefcßvei, bab grauen bei bem ©erluße ißrer -Männer gu erheben |bßegeit, unterließ, bewieb ße 211 i ©aba genugfatn, baß ße fein. 21 netbieten annahm.