Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
351
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iunfljunfcert unb fcd) 6 uitbfed) 3 tj)|le Ulndjt. 351

mißhanbelt tjafce- 3 u guter Seljt banfte ich auch ihrer -Kutter füv bas unaudfpred)lid)eI @lüd, bad fte mir »erfchafft habe.

<Stbi Kurnan," fagte bte SCoc^ter 31t mtv/laß und nicht mehr »on ber©erbinblichfett fpred;ett, bte bu gegen mich 31t ^aben glaubft. £>ad ©ewußtfepn, einem

I

| anflänbtgen Kanne, wie bu bt'fi, einen JDienfi erwtefett 311 haben, tfi ntiv lieber ald alte! ©anffagungen. üaß und lieber je^t »on Slmtnen, beincv grau, fprcdjcu. 3d) ^abefte nod; »or beittev Vermahlung mit ihr gebannt, unb wie id; wußte, baß fte eine: 3ii»ben'n war, fo war and; il;r nicht itnbcfannt, baß td; ebenfalld etwad »on bt'efer Sunft »erfianb; bentt wir patten bei einer unb berfetben Ceprerirt Unterricht genommen.Sßtr trafen und oft im S 3 abe; ba aber nufere ©emüthdarlen nicht 3ufammenpaßten, fovermt'eb td; gefliffentlt'ch febe ©etegenpeit, mit ihr in 33 erüpvung 31t fomnten, was mirum fo (eiepter gelang, ba fte aud bemfetben ©ruttbe nieptd mit mir 31t thun habenwoiite; aud; wunbere td) mich gar nicht über ihre ©odheit. Um inbeß wicber auf biepjurüdjufomtuen, fo tfi bad, wad ich fo eben für btep gethan habe, noch lange nicht genug:ich witt auch »ollettbcn, wad td; angefangen. Sp begnüge mich feinedwegd damit, beitj Sauber, woburch fte btd) auf eine fo garftige 2 lrt aud ber ntcnfcplicpen ©efettfepaft| geflogen hat, 31t breepen: bu mu§t tl)r auch bte »erbiente^tigung aufiegen, titbentbu in beitt pattd gurücffehrft unb bie btr gebührenbe SBürbe wieber geltenb mad;jt,woju ich btr QJfittet unb Keg an bie panb geben will. Unterhalte bid) jetjt einenSlugenblid mit meiner Kutter, ich bin fogteiep wieber ba."

Keine SBefret'evin ging fept in ein Kebengemad;, unb fo lange fte bart'it »erweiite,hatte t'd) Seit / ber -Kutter nod;mald meine unenbtiche SBerpfttcptung, fowofjl gegen fte atdihre £od;ter, audättbrüden.Keine £od)ter," fagte fte 31t mir,iji, wie bu ftebfi, inber Sauberfunft nicht minber erfahren, ald 21min e; attein fte macht einen fo guten©ebrauch ba»on, baß bu btd) wunbertt witrbeß, wenn bu erführet, wie »iel ©uted fte»ermöge bt'efer ihrer SBiffenfepaft fepon gethan hat unb tagtiep nod; thut. ©eßßalb habetd; ihr nie etwad in ben Keg gelegt unb tpue ed aud; jept nicht. 3 d> würbe cd itbrtgendnicht äugeben, wenn ich benterfte, baß fte ihre Äenittntß im mt'nbefien mißbrauchte."

£>ie Kutter hatte fo eben angefangen, mir eine bt'efer Sßunberthaten, bte fte miteigenen Singen gefehen, 311 erzählen, ald ihre £od)ter mit einer fleineit glafche in berpanb jurüdfam.@tbt Kuman," fagte fte 31t mir,ich h fl &e fo eben meine SSücherum 9 lath gefragt unb baraud erfeheit, baß 91 nt ine in btefent Slugenbltde ntcpt 311 paudift, aber in 33 älbe surüdfomnten muß, Sie fagett mir ferner, bie Heuchlerin fidle ftd)oor betncn ©ebienten, ald ob fie über beine Slbwefenpett in großer Unruhe wäre, unb