Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
338
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338 /iinfbuitbcrt mib brriiiiiöfcd) 3 iit(lr t1nd;t.

bab eine 3Jial titeln' 511 effen alb bas aubere? äöetiu bu es aub ©parfantfeit tf>ufl unb ummid; 0011 ©erfd;mcitbuiig abjupaficn, fo ^aft tu »ott biefer, ©eite nidjtö 41t befürchten/unb icf) fantt bid; »crftcbern, bah mir unb baburd) nie ju ©ruttbc richten »erben. 2ßirhaben, ©ctt fey Sauf, genug, um behaglich leben 41t fönnen unb unb bab TOthtgenicht oerfagen 31t miiffen. Sfnt bir bcßtjatb feinen 3'oang an, meine liebe 21 mine,unb tfi, mte bu mich effen ftehfi." Sa id; ihr btefc ©orftelfungen im freunblid;flen Sonemad;tc, fo hoffte id; mentgfieub eine artige 21ntmort 41t erhalten; allein fie fprad) feine©plbc, fonbern fuhr fort, auf biefelbe 2lrt 41t offen, unb um mid; nod; mehr 41t ärgern,aff fte 001t bem 9 ietb nur uod; in langen 3mtfchenpaufeit, fbatt aber 001t ben übrigen©helfen mit nur 41t genießen, begnügte fie fid), oon 3ett 41t 3eit einige ©rofatnen jumSDfunbc 41t führen, ctma fo viel, alb ein Sperling aufgepieft haben mürbe.

Stefe #artnäcftgfcit ärgerte mich; boch mollte id; bab ©ejle »011 ihr glauben, unbum fie 411 entfd;ulbtgcn, nahm td; an, fie feh otelletd)t nid;t gemöfnit, mit ÜJJännernjufamiuen 411 fpeifen, am menigfien mit einem ©hemaitn, in beffen ©egenmart man fiemoI;l gar eine 3uviicfHaltung gelehrt habe, bie fie aub ©infalt 41t meit treibe. 2luch

glaubte td), fte habe bie(letd;t fd;on gefrühftücft, ober melle nachher allein unb ungeftörtnod; ctmab effen. ®icfe ^Befrachtungen hielten mich ab, ihr noch mehr 4U fagett, mabfte hätte einfchüchtern fönneu, ober mein -iÖttfmergnügen burd; trgenb ein 3etchett 41t

berrathen. Sfad; ber 9)ial)(4ett »erabfd;iebete id; mich bon ihr eben fo freuitbltd), miewenn fie mir nicht ben mtubefteit 2lulah 4ur llngufriebenheit mit ihrem feltfamen

©cnehmen gegeben hätte, unb lieft fie allein.

©eint 2 lbenbcffeit ging eb mteber fo, bebgleidteit am folgeitben Sage, überhaupt, fooft mir mit cinauber fpeibten, betrug fte fid; ganj mie bab erfie SD?al. 3ch fab mol)!,baff eine grau unmöglich 001t fo mentg ©petfe leben fonnte, alb fie 4U ftch nahm,

unb bah trgeno ein mir unbefanntcb ©eheimntfj barunter ffeefen muhte. Steb bemogmid; 41t bem ©ntfd;luh, mich 4 U berftellen. 3d; that, alb ob ich auf ihre ^unblutigengar nid;t ad;tete, in ber Hoffnung, fte mürbe fid; mit ber 3ett gemöhnen, fo mie ichmünfd;te, mit mir 41t leben. 2lllcin meine Hoffnung mar eitel, mte id; nur 4U halberfahren muhte.

Grtneb 9 iad;tb, alb 21 mitte mich tut fefien ©chlafe glaubte, fianb fie gan4 letfe aufunb ich benterfte, mte fie ft<h tuit grober ©ehutfamfeit anfleibete, tttn fein ©eräufd; 4Umachen uitb mich nicht 4u meefen. ®a ich nicht begreifen fonnte, aub melier 2tbftd;tfie fid; fo um ben ©chlaf brachte, fo mar id) neugierig 4U erfahren, mab fte mohlbeginnen mürbe, unb (feilte mich fortmährenb, alb ob ich fefl fd)ltefe. Sie fleibete ft<h