Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
288
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iuiifl)uniert tmii uteru niJ fünf31 ^ ( 5 1 tladjt.

tpeuev- 21 labt»in crrietf» feine ©ebanfen, 30g feinen (Beutel aus bee £afcße, ließeinige ©olbftücfe heroorblinfett unb »erlangte bann eine halbe 2 >rad;me r»on bem (Pulver.25 er Kaufmann »eg fo »tel ab, wt'cfelte ed ein, übergab ed 21 (abbin unb forberte ein©olbfiücf bafüv. 21 lab bin Iwnbigte ed if»m ein, unb ohne fiel; in brr ©tabt längeraufäu^alten, ald nöthtg war, um einige -Wahrung ju (ich 3« nehmen, feprle er nachfeinem ^alafl jurüd. @r brauchte an ber geheimen £lui ve lange 511 warten, fie

würbe ihm fogletch geöffnet, unb fo ging er tnd ©ernad» ber 55 rinjefffn (S abr ulbitburhinauf,©eliebte," fprach er ju ihr,ba bu fo großen (ffiiberwtllen gegen beincuSrntführev lwß/ fo wirb cd bir vielleicht ferner werbeu, ben Diath 3u befolgen, ben ichbir jcht gebe, (Bebenie aber, baß bu btch nothwenbig »erftellctt unb bir einige ©ewaltanthun mußt, wenn bu btch von feinen Dtachftellungen befreien unb bem Sultan, beinern23 ater unb meinem £errit, bie greube machen wtllft, btd; wteber 311 fehen. (Befolgealfo meinen Dlatl»/' fuhr 2llabbin fort,f^mitefe btch fogletd; mit betitelt fchönjlcnßleibern, unb wenn ber afrtfanifc^e 3«ut»erer fommt, fo empfange ihn aufs freuublichfte.25 u barffi bir aber feinen 3 'oattg unb feine (Befangenheit anmerfen (affen, fonbernmußt ihm ein heiteres ©cficht geigen, fo baß er baraus fd;lteßen muß, wenn je nochein dßölfeben non £rübftnn gurücfgeblitbett fep, fo werbe aud; biefes mit ber 3cit fd;onvcrfchwtuben. 3 m ©efpräch gib ihm fobann 311 erfenuen, baß bu bir alle (Düthe gebeft,und; 31t »ergeffen; unb um ihn »ellfoiiimen oon betner 2lufrichttgfeit 31t übei^eugeit,labe ißn 311m 2lbenbe|fcn ein unb britde ben (Sßunfd; and, ben befielt Hßeitt feines lirtnbeseinmal 3U foften. @r wirb bann fogleid; Weggehen, um bir weld;ett 3U holen- 3 >'beßbu nun auf feine Söieberfunft warteff unb ben ©d;enftifd; in (Bereitfchaft feheu läffejt,fo fchittte tn einen ber (Bed;er, ber beut heutigen gleich/ btcö (Puloer h*ev, ftelle ihnfobann auf bie ©eite unb befiehl derjenigen oon beitten grauen, bie bad ©chenfamtoerßeht, fie foll ih» bir auf ein oerabrebeles Buchen soll dBeiit bringen unb ftd; ja in2lcßt nehmen, baß fein 3vvthum babei oorgeßt. SBeitn bann ber 3«uberer surüeffommt,unb ihr (Beibe bei SEtffhe ft£et unb nach ^erjenöluji gegeffett unb getrunfen hnöt, folaß ben (Bed;er mit bem ^ttloer bringen unb »ertaufeße bettten (Beißer mit bem feinigen.@r wirb bted als eine fo hohe ©uttji anfehen, baß er ed ntd;t ablehnen, fonbern benSBecßer bis auf ben ©ntnb austrtnfen wirb; faunt aber wirb er ißn geteert hnöen, fowirft bu ihn rücfltttgd hinfinfett feßett. Sßenn cd btd; anefelt, and feinem (Bed;er 31ttrinfen, fo fielle btd; wenigftettd ald ob bu trdnfeff, unb bu l;afi habet ntd;td 31tbefürchten; bettn bad ^'uloer wirb feine SBivfung fo fcßmell thun, baß er feilte 3cithaben wirb 31t bewerten, ob bu trinfff ober uid;t."