Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
125
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Jiinfljunlicrt itiib fünfuuöjmanjigfie Tlrtdjt. J25

25 er gürjl »ou Sauiarien »erfäumte nichts, um feinem Neffen eine flute S^iehung311 geben. (Sv lief ihm Unterricht im ©eiten, im Sogen fliehen unb allen aitbernSachen, bie ficb für ÄönigSföhne jiemen, ertpeifen, fo baf} ßobabab in feinemachtjehnten 3 ahre für ein wahres SQBunber gelten fonnte. 25 iefer junge ^n'113 befafjeinen feiner ©eburt würbtgen ©hith unb fagte eines £ages ju feiner ©lütter:3$fange an mich in ©amarien ju langweilen. 3$ fühle ©egierbe nach ©uhm in mir,bcfjwegen erlaube, ba§ id; aub^iehe unb ©etegenheiten auffudje, ihn in ben ©efahrcnbeb ÄriegS 311 erwerben. 2 )er Völlig »01t |)arran, mein ©ater, (mt geinbe. Grilligefeiner Nachbarn beabfichtigen, feine 9 ?upe 3U flöreit. SSSarutn ruft er mich nicht 311fhülfe? SBarunt^t er mich fo fange Äinb fe^n? Sollte ich mich nicht bereits anfeinem .fwfe gegeigt haben? Soll ich h* er mein Ceben im ©liijjiggang »erbringen,wcibrenb alle meine ©rüber bab ©lücf halben, an feiner ©eite 31t fechten?"©leini Soljn," antwortete ©t'ruja,id; fehlte mich eben fo feljr wie bu, beinen Hainen; berühmt 311 feben. 3ch wollte, bu Imttejl btd) bereits gegen bie getnbe beineb ©aterbauSgeseic^net; aber bu muht warten, bis er bidj aufforbert."©eilt, liebe ©lütter,"antwortete Gfobabab,ich h a & e nur 31t lange fchoit gewartet. 3 ch herbe »or ©erlangen,ben Jtönig 311 feben, unb bnöe grojje Cuji h<n3it3ieben unb ihm alb ein junger Unbefanntcrmeine 25 ienfle ai^ubieten. Grr wirb fte ohne Bmetfel annehmen unb td; werbe michnicht eher 3« erfenueit geben, alb bib ich taufenb ruhmvolle £h aten »ollbracht fw^e.3 d) will feine Sichtung »ertienen, ehe er mich anerfennt." i r u3n billigte biefeithochherzigen (Sntfdjluh, unb um »011 beut gürften Samer feinen SBiberfpruch 31terfahren, fagte ihm Gfobabab fein 2 ßort baoon, fonbern »erlief} eineb SEagS ©ainarienunter beut ©orgeben, er wolle auf bie 3ngb reiten.

Ger ritt ein wct'heS 93 ferb mit golbenem 3 ügel unb Jhufbefdilagj Sattel unb©chabrafe waren »011 blauem Sltlab unb ganj mit fperlen befäet. 35 er ©riff feinesSäbelb beftanb aub einem einigen 2 )iamant, bie Scheibe war »011 Saubelholj unbgaiis mit ©maragben unb ©ubtnen befegt. lieber feine Schultern h * n 3 ein Locher unbein Sogen. 3» btefent Slufjuge, welcher feine fchöne ©eflalt inS glaiuenbfle Sichttreten lieh, fant er in ber Stabt £arrait au. Grr fanb halb ©Itttel unb SBege, fich bemÄonig »orflellen 31t laffen, auf ben feine Schönheit unb fein ftattlicher SBuchS benaugeuehntfteii Qrinbrucf machte. ©telletdd war es aber auch bie ©lacht beb ©luteS,was fein £erj fo 311 bem günglittg h*"5°8> ^3, er empfing ihn aufS hulbreichjle unbfragte ihn nach feinem ©amen unb Stanb.©roher Äönig," antwortete Grob ab ab,ich bin ber Sohn eines GfinirS »en Kairo. ÜBanberlujl h n * mich ciuS meinem