118 /mifl)ttnbert itnli viminbjuiitnftgfte Tllad)t.
grofted Vermögen |>aben. ®er gretnbffng, »on bem td) eud> geftern 2Ibenb fagte, tftfein Söfewicftt, rote übelwoftenbe Seute nttcb bereben wollten,. fonbevn etit junger *5urfl,ber taufenb Stugenben beftgt. ^üteit wir uns wobl, bcm Kalifen einen nadttbeiitgenSericftt über t'bn 31t binterbriitgcn."
ftlacbbent Subeftr bttrcb btefe ftlebe bie fcbledfte ÜWetnung roteber »ertifgt, bie er£agd junor bem SSoIfe in Setreff 3 <’önd betgebradjt patte, ging er nacf) £aufc, 30gfeine f 5 eie t:frctber an unb befucbte beit jungen König, ber ihn febr bulbooll empfing,ftlad) mehreren Komplimenten »on bct'ben ©eiten fagte Subeftr 31t bem König: „perr,gebenfft bu lange in Sagbab 3U bleiben?" — //3a/' antwortete 3 e 9 n / //f° lange / btdttp ein fitnfgebnjäbrigeö auögegetcpnet fdtöned ÜJläbdjen gefunben habe, bie aber fo fettfd)fcpn tnuft, baft fte »on feinem ftttantie Weift unb ipr aucp m'tpt gelüftet, foldje Scfanntfcftaft3u machen." — ,,®u futftft etn gar fettened Sing/' verfemte ber 3maut, „unb icf>
roürbe feftr fürdftcn, baf? bet'ne -TJathforftbungen »ergcbfid) fepn würben, wenn ict> nidftwüftte, wo ein SWäbcben »on btefen Kigenftbaften 31t ftnbctt tft. 3br Safer war cbemalöSe3ter, aber er bat ben £of »erlaffen unb lebt feit langer 3eit in einem abgelegenen£aufe, wo er ftcft gängtitp ber Klebung feiner £od;ter wibmet. ffißcnn bu roiftft, £err,fo gefte id) btn unb patte für btcp um fte an. 3 dj 3Wetf(e ntcpt, baft er mit Vergnügeneinen ©tpwiegerfobn »on beinern ftfang annebmen wirb." — „fftidjt 31t rafdj," oerfegteber König; „ttp will biefed Sictbtben nitpt betratbeit, be»or id) mid) übergeugt habe,
baft fte für mid> paftt. 3» Se3tebung auf «Scpönpett fann id; mitb wobt auf btd)»erlaffen, aber welche Sürgfcftaft faitttft bu mir für ihre Smgcnb geben ?" — „3enun, wad für Sürgfcftaften »erlangft bu benn?" fagte Subeftr. — „3d; muft fte»on 2lngeftd>t fepen," antwortete 3 e V n; „mehr »erlange id; nidjt, um mid) 311 cntfdjlteften." —„£>entnacb ftpeinfi bu bid) gut auf s J 3 bpftognomten 3U »erfteben?" »erfegte ber 3 mamtäcpetnb. „Sun gut, gebe mit mir 31t t'brcm Satcr, id; will t’btt bitten, baft er ftebtcp in feiner ©egenwart auf einen 2 lugettbltd feftett läftt." «e 3 i n führte ben König311 bem SSegter, ber m'cpt fo batb »on bcm Sang unb ber Slbftcpt 3 cpnd gehört batte,
ald er feine £o(ftter fontmen lieft unb tpr befahl, ben ©dfteier abjunebmen. 3 Der junge
König »on Salfora batte nodp nie eine fo »ottenbete unb retgenbe ©d;önbett gefepett.Kr war gan3 gebtenbet, unb fobatb er bte $robe anfteffen fonitte, ob bad Sftiäbdtetteben fo feufeft ald fcpön fep, 30g er feinen ©piegel ber»or, unb fiebe ba! bad ©lad bliebrein unb pelt.
2ltd er nun faft, baft er enblicft eine Sungfrau gefunben pabe, wie er fte wünfeftte, |bat er ben 33e3ter, fte igitt 3U geben, ©ogIeid) würbe nad> bem Kabt gefepteft; er fam, |